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Ergebnisse bei der Anwendung einer neuen Dünndarmsonde

Indikationsstellung, Effizienz, Handhabung und Verfahrensspezifische Komplikationen

Der Ileus stellt im Stadium der fortgeschrittenen Distension eine Herausforderung an den Chirurgen dar. Ein standardisiertes Verfahren zur Beseitigung der Distension existiert nicht. Es verbietet sich die Ausstreichung bei vulnerabler Darmwand und die Entlastung durch Enterotomie wegen der bekannt höheren Komplikationsrate nach Kontamination mit dem hochtoxischen Ileusdarminhalt. Es bleibt die Dekompression über eine Darmsonde. Dass diese selten praktiziert wird, ist in erster Linie den Schwierigkeiten bei der Passage des Duodenum mit den verfügbaren Sonden geschuldet. In vorliegender Arbeit wurde eine neue Sonde – die Proteinführungssonde (PFS) - hinsichtlich Indikation, Effizienz und sondenspezifischen Komplikationen untersucht. Bei 178 Ileusoperationen gelangen 95 von 98 Sonden-Dekompressionen mittels PFS. Bis auf eine Invagination traten keine schweren sondenbedingten Komplikationen auf. Die Sonden-Dekompression erwies sich als einfache, sichere und dabei effektive Methode.

Titel: Ergebnisse bei der Anwendung einer neuen Dünndarmsonde
Untertitel: Indikationsstellung, Effizienz, Handhabung und Verfahrensspezifische Komplikationen
Verfasser: Ermisch, Lars
Gutachter: Schwering, Hans
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2004
Publikation in MIAMI: 25.10.2004
Datum der letzten Änderung: 04.02.2016
Schlagwörter: Proteinführungssonde; leus; Darmdistension; geschlossene Dekompression; lange Darmsonde; Sondenkomplikationen
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-48629568626
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-48629568626
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