Testdiagnostik der Lese-Rechtschreibschwäche : Hamburger Schreibprobe und Salzburger Rechtschreibtest im Vergleich

58 Kinder mit Verdacht auf LRS oder AVWS wurden mit der Hamburger Schreibprobe, dem Salzburger Lese-Rechtschreibtest sowie Untertests des Psycholinguistischen Entwicklungstests und dem Mottiertest untersucht. Beide Tests stufen die quantitative Rechtschreibleistung unterschiedlich ein, der SRT fand...

Author: Wehr, Sebastian
Further contributors: Am Zehnhoff-Dinnesen, Antoinette (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2011
Date of publication on miami:16.01.2012
Modification date:06.06.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Lese-Rechtschreibschwäche; Hamburger Schreibprobe; Salzburger Lese-Rechtschreibtest; Testvergleich; Grundschulkinder; Inanspruchnahmepopulation
DDC Subject:370: Bildung und Erziehung
400: Sprache
610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-91479598628
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-91479598628
Digital documents:diss_wehr.pdf

58 Kinder mit Verdacht auf LRS oder AVWS wurden mit der Hamburger Schreibprobe, dem Salzburger Lese-Rechtschreibtest sowie Untertests des Psycholinguistischen Entwicklungstests und dem Mottiertest untersucht. Beide Tests stufen die quantitative Rechtschreibleistung unterschiedlich ein, der SRT fand 66% auffällige Kinder, die HSP 21%. Die Übereinstimmung der Testverfahren bzgl. der quantitativen Rechtschreibleistung ist gering. In der Messung der alphabetischen Schreibkompetenz korrelieren beide Verfahren zwischen k=0,578 und k=0,679, die Messungen der orthographischen Kompetenz korrelieren zwischen k=0,361 und k=0,590. Von den Untertests des PET korreliert der Zahlenfolgen-Gedächtnis-Test für die Kinder der 3. und 4. Klasse zu beiden Testverfahren mittelmäßig, die anderen Untertests sowie der Mottiertest zeigten keine Zusammenhänge zu den Rechtschreibtests.