Die „Schwere der Schuld“ in § 153a StPO : Zugleich ein Vorschlag zur Parallelisierung mit § 59 StGB de lege ferenda

Zur Bewältigung des täglichen Arbeitsanfalls ist die Justiz darauf angewiesen, Verfahren aus Opportunitätserwägungen heraus beenden zu können. Eine der wichtigsten die Staatsanwaltschaften und Gerichte hierzu ermächtigenden Vorschriften ist § 153a StPO, der die vorläufige Einstellung gegen Auflagen...

Author: Kluth, Christopher
Further contributors: Heghmanns, Michael (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 03: Rechtswissenschaftliche Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2016
Date of publication on miami:27.06.2016
Modification date:27.06.2016
Series:Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster / Reihe III, Bd. 16
Publisher: Monsenstein und Vannerdat
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Schuld; Schwere der Schuld; § 153a StPO; Auflageneinstellung; Einstellung gegen Auflagen; § 59 StGB
DDC Subject:340: Recht
License:CC BY-ND 3.0 DE
Language:German
Notes:Auch im Buchhandel erhältlich: Die „Schwere der Schuld“ in § 153a StPO : Zugleich ein Vorschlag zur Parallelisierung mit § 59 StGB de lege ferenda / Christopher Kluth. – Münster : Monsenstein und Vannerdat, 2016. – X, 252 S. (Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster : Reihe III ; Bd. 16), ISBN 978-3-8405-0143-2, Preis: 17,90 EUR
Format:PDF document
ISBN:978-3-8405-0143-2
URN:urn:nbn:de:hbz:6-35299553950
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-35299553950
Digital documents:diss_kluth_buchblock.pdf

Zur Bewältigung des täglichen Arbeitsanfalls ist die Justiz darauf angewiesen, Verfahren aus Opportunitätserwägungen heraus beenden zu können. Eine der wichtigsten die Staatsanwaltschaften und Gerichte hierzu ermächtigenden Vorschriften ist § 153a StPO, der die vorläufige Einstellung gegen Auflagen oder Weisungen erlaubt, wenn diese geeignet sind, das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen, und die Schwere der Schuld nicht entgegensteht. Trotz seiner praktischen Relevanz ist der Inhalt der Tatbestandsmerkmale bislang nicht hinreichend geklärt. Diese Arbeit unternimmt den Versuch, den Begriff der „Schwere der Schuld“ zu bestimmen. In diesem Zusammenhang wird auch erörtert, wann eine Auflage oder Weisung geeignet ist, das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen. Schließlich wird ein Reformvorschlag ausgearbeitet, der darauf abzielt, die prozessrechtliche Einstellung an die materiell-rechtliche Verwarnung mit Strafvorbehalt anzupassen.