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Intestinales Fettsäurebindendes Protein (I-FAPB) zur frühzeitigen Detektion von Darmischämien in einem experimentellen Modell mit mesenterialarterieller Okklusion

Bei der mesenterialen Ischämie handelt es sich um ein Krankheitsbild mit hoher Mortalität. Unspezifische Symptome verzögern eine frühzeitige Diagnosestellung. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung des intestinalen Fettsäurebindenden Proteins (I-FABP) als Marker für die frühzeitige Detektion von Darmischämien. Dazu wurden 12 Hausschweine zwei Gruppen zugeteilt. In einer Gruppe wurde die Arteria mesenterica superior über 240 Minuten okkludiert. Die zweite Gruppe diente der Kontrolle. In regelmäßigen Abständen wurde die I-FABP-Konzentration im Blut analysiert. Während in der Kontrollgruppe die Werte des I-FABP über die Versuchszeit konstant zwischen 150-200 pg/ml blieben, stiegen diese in der Versuchsgruppe ab der ersten Stunde auf Werte um 300 pg/ml an und erreichten ab der zweiten Stunde signifikant erhöhte Werte um 400 pg/ml. Die Daten legen Nahe, daß I-FABP als spezifischer Ischämie-Marker für eine frühzeitige Diagnosestellung einer Darmischämie herangezogen werden kann.

Titel: Intestinales Fettsäurebindendes Protein (I-FAPB) zur frühzeitigen Detektion von Darmischämien in einem experimentellen Modell mit mesenterialarterieller Okklusion
Verfasser: Oberkötter, Ulrike GND
Gutachter: Semjonow, Axel
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2008
Publikation in MIAMI: 11.03.2009
Datum der letzten Änderung: 25.04.2016
Schlagwörter: mesenteriale Ischämie; IFABP; Ischämie; Großtierstudie; Serummarker
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-32529438232
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-32529438232
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