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Intraspinale Nervenscheidenmyxome

In dieser Studie wurden zehn intraspinale Nervenscheidenmyxome analysiert, die vornehmlich in der Lendenwirbelsäule lokalisiert waren. Die Patienten litten unter Schmerzen im Versorgungsgebiet der Ischiasnerven, Muskelschwächen und Parästhesien. Intraoperativ waren alle Neubildungen mit einem spinalen Nerven oder der Cauda equina verbunden. In der Immunhistochemie zeigten sie eine positive Reaktion mit Protein S-100. Die CGH wies in 80% die Deletion -22q und in 30% die Deletion -19 auf. Durch SSCP und direkte Sequenzanalysen konnten in zwei Fällen Mutationen im NF2-Gen aufgedeckt werden. Zusätzlich wurden die 10 Nervenscheidenmyxome mit 110 spinalen Neurinomen verglichen. Bezüglich Erkrankungsalter und Geschlecht konnten keine signifikanten Unterschiede nachgewiesen werden. Systematisch war hingegen der Unterschied bezüglich der Lokalisationshöhe. Spinale Nervenscheidenmyxome sind in kaudaleren Wirbelsäulenabschnitten anzutreffen.

Titel: Intraspinale Nervenscheidenmyxome
Verfasser: Schwering, Eva-Maria Auguste GND
Gutachter: Paulus, Werner
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2006
Publikation in MIAMI: 30.01.2007
Datum der letzten Änderung: 08.03.2016
Schlagwörter: intraspinale Tumore; Nervenscheidenmyxom/-e; S-100 Protein; CGH; Deletion -22q; NF2; Neurinom/-e
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-59599560916
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-59599560916
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