Softwareüberlassung als Sachkauf : Konsequenzen aus dem Urteil des BGH vom 4. November 1987

Mit dem BGH-Urteil vom 4.11.1987 wurde die Annahme, dass der Softwareüberlassungsvertrag als Kaufvertrag einzuordnen sei, bestätigt. Statt der bislang vertretenen Trennung von körperlichem Träger und geistigem Inhalt sind Programm und Datenträger nunmehr als untrennbare Einheit anzusehen. Damit ist...

Author: Hoeren, Thomas
Division/Institute:FB 03: Rechtswissenschaftliche Fakultät
Document types:Article
Media types:Text
Publication date:1988
Date of publication on miami:09.11.2003
Modification date:17.07.2014
Edition statement:[Electronic ed.]
Source:Recht der Datenverarbeitung (1988) 3, 115-120
Subjects:Softwareüberlassung; EDV-Recht; Urheberrecht; Softwarevertrag; Lizenzvertrag
DDC Subject:340: Recht
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
ISSN:0178-8930
URN:urn:nbn:de:hbz:6-85659541221
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-85659541221
Digital documents:006_softwareueberlassung.pdf

Mit dem BGH-Urteil vom 4.11.1987 wurde die Annahme, dass der Softwareüberlassungsvertrag als Kaufvertrag einzuordnen sei, bestätigt. Statt der bislang vertretenen Trennung von körperlichem Träger und geistigem Inhalt sind Programm und Datenträger nunmehr als untrennbare Einheit anzusehen. Damit ist jedoch eine Lawine an Konsequenzen für verschiedenste Rechtsbereiche losgetreten. Aufgezeigt werden die Auswirkungen auf das Urheber-, AGB- und Handelsrecht sowie auf die Produkthaftung, Internationales Kaufrecht, Konkurs- und Steuerrecht.