Finanzielle Auswirkungen der OPS-Kodierung operativer Therapien bei kolorektalen Karzinomen unter Berücksichtigung des präoperativen und intraoperativen Befundes

Diagnosis Related Groups (DRGs) stellen ein Patientenklassifikationssystem dar, das so gestaltet ist, dass jeder Patientenfall genau einer Gruppe (DRG) zugeordnet werden kann. Trotz zunehmender Belastung des Gesundheitswesens durch demografische Entwicklungen soll das DRG-System eine Steuerungsmoegl...

Author: Kammann, Nicole Catrin
Further contributors: Spiegel, Hans-Ullrich (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2008
Date of publication on miami:04.01.2009
Modification date:22.04.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:OPS-Kodierung; Chirurgie; kolorektale Karzinome; DRG; Kodierqualitaet; G-DRG
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-92589546525
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-92589546525
Digital documents:diss_kammann.pdf

Diagnosis Related Groups (DRGs) stellen ein Patientenklassifikationssystem dar, das so gestaltet ist, dass jeder Patientenfall genau einer Gruppe (DRG) zugeordnet werden kann. Trotz zunehmender Belastung des Gesundheitswesens durch demografische Entwicklungen soll das DRG-System eine Steuerungsmoeglichkeit der Kostenentwicklung geben. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Qualitaet der Kodierung der chirurgischen Therapie kolorektaler Karzinome zu analysieren und die finanziellen Auswirkungen von Kodierfehlern im Rahmen des G-DRG-Systems zu betrachten. Zur Bestimmung der Kodierqualitaet wurde bei 154 Patienten mit kolorektalem Karzinom der Klinik fuer Chirurgie des Klinikum Herford die Ist-Kodierung der Operationen mit der Soll-Kodierung verglichen. Es zeigte sich, dass 86% der Faelle korrekt kodiert wurden. Im Vergleich zu bisher vorliegenden Studien zur Kodierqualitaet in der Chirurgie ist die hier vorgefundene Qualitaet der OPS-Kodierung im oberen Guetebereich anzusiedeln.