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Operative Therapie primärer Non-Hodgkin Lymphome des Magens

In dieser Arbeit werden 146 Patienten mit einem Non-Hodgkin Lymphom des Magens vorgestellt, die primär operativ behandelt wurden. Von diesen wurden 3% aus vitaler Indikation operiert. Bei 14% traten Komplikationen als Folge der Operation auf. Darunter waren Störungen im Bereich der Anastomosen am Häufigsten. Insgesamt 2% verstarben unmittelbar an den Folgen der Operation. Zu 48% bestand die Operation in einer vollständigen Entfernung des Magens, bei 67% aller Operationen konnte eine vollständige Tumorresektion erreicht werden. 36% waren niedrig maligne, 60% hoch maligne Tumoren. Der Anteil der Tumoren ergab in Stadium IE 42%, in Stadium IIE 53%, in Stadium IIIE 2% und in Stadium IVE 3%. Das geschätzte 5-Jahres Überleben betrug 92,8%. Insbesondere Patienten mit einem hoch malignen Lymphom zeigten mit 94,6% bessere Überlebenszeiten als solche mit einem niedrig malignen Lymphom von 90,8%. Danach kann für hoch maligne Lymphome eine Operation für die Stadien IE und IIE empfohlen werden.

Titel: Operative Therapie primärer Non-Hodgkin Lymphome des Magens
Verfasser: Schumacher, Judith GND
Gutachter: Senninger, Norbert GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2003
Publikation in MIAMI: 03.12.2003
Datum der letzten Änderung: 19.01.2016
Schlagwörter: Gastrointestinale Lymphome; Gastrektomie; Magenresektion
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Lizenz: InC 1.0
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-85659527498
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-85659527498
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