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Speech variation in German and Dutch and its consequences for underspecified representation

Die Realisierung schnell gesprochener Sprache kann bedeutend von der kanonischen Form einer Äußerung abweichen. Beispielsweise kann „Haben wir heute Mittwoch?“ als /hammaheub’mibwoch/ realisiert werden. Ein Modell, das die Regelhaftigkeit der beteiligten Prozesse zu erfassen versucht, ist die Theorie der Radikalen Unterspezifikation (Kiparsky, 1982). Eine für die Sprachverstehensforschung adaptierte Version des Modells versucht zu erklären, wie Hörer mit Abweichungen umgehen (FUL, Lahiri & Reetz, 2002). Diese Dissertation untersucht die Annahmen des Modells in Sprachproduktions- und Sprachwahrnehmungsexperimenten anhand von Assimilation des Artikulationsortes und der Stimmhaftigkeit. Die Ergebnisse beider Experimentreihen werden durch Unterspezifikation nicht ausreichend erklärt. Die Sprachproduktionsexperimente zeigen zudem, dass die bisherige phonologische Beschreibung der Phänomene nicht hinreichend ist, um die tatsächliche Variation im Deutschen und Niederländischen abzubilden.

Titel: Speech variation in German and Dutch and its consequences for underspecified representation
Verfasser: Jorschick, Annett B.
Gutachter: Zwitserlood, Catharina
Organisation: FB 07: Psychologie und Sportwissenschaft
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2007
Publikation in MIAMI: 18.09.2008
Datum der letzten Änderung: 15.04.2016
Schlagwörter: Psycholinguistik; Unterspezifikation; Assimilation; Koartikulation; Phonologie; Stimmhaftigkeit; Artikulationsort
Fachgebiete: Sprache; Psychologie
Sprache: Englisch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-73599495388
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-73599495388
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