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Analyse und Langzeitbeobachtung von Patienten mit Iris und Ziliarkörpertumoren nach Iridozyklektomie

Im Zeitraum von 1980-2002 unterzogen sich an der Universitäts-Augenklinik Münster 39 Patienten einer Iridozyklektomie. Der Median des Nachbeobachtungszeitraums liegt bei 11,2 Jahren. Bei 21 Patienten (54%) wurde ein maligner Tumor gefunden. Histopathologisch wurden, bis auf eine Metastase eines Bronchialkarzinoms, maligne Melanome beschrieben. Am häufigsten kamen Melanome vom Spindelzell- und vom gemischten Typ vor. 18 Uvealäsionen (46%) wurden histologisch als benigne beschrieben. Das Spektrum war heterogen, am häufigsten kamen Naevi vor. In den meisten Fällen wurde bei der Operation die lamellierende Exploration nach Mackensen angewandt. Die funktionellen Ergebnisse sind gut. 57% der Patienten behielten einen guten Visus von größer 0,5. In 4 Fällen (10%) trat ein Rezidiv auf. In drei Fällen wurde der Tumor nicht im Gesunden exsidiert. Zwei Patienten starben an den Folgen der systemischen Metastasierung. Es handelt sich um ein Melanom vom Spindelzell- und vom gemischten Typ.

Titel: Analyse und Langzeitbeobachtung von Patienten mit Iris und Ziliarkörpertumoren nach Iridozyklektomie
Verfasser: Daubner, Dietmar-Hans GND
Gutachter: Stupp, Tobias GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2007
Publikation in MIAMI: 26.03.2007
Datum der letzten Änderung: 10.03.2016
Schlagwörter: Iridozykletomie; lamellierende Technik; Naevus; malignes Melanom; Visus
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-09549420718
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-09549420718
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