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Untersuchungen zur "repaired defect" Hypothese der glomerulären Kapillarwand

experimentelle und klinische Untersuchungen zu klinischen Analogien

Durch Untersuchungen am experimentellen Modell der isolierten zellfrei perfundierten Rattenniere konnte in der Arbeit gezeigt werden, dass es bei zellfreier Perfusion zu einer exponentiellen Abnahme der Ausscheidung noch in der Niere verbliebener roter Blutzellen über den Urin kommt, die umso schneller erfolgt, je höher die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) und das Urinzeitvolumen sind. Zusammen mit früher erhobenen Untersuchungsbefunden zur mehrfach höheren Ausscheidung von Albumin an diesem experimentellen Modell kann die 1986 erstmals formulierte Hypothese der „repaired defects“ weiter unterstützt werden, die davon ausgeht, dass glomeruläre Kapillaren kleinere und größere Defekte aufweisen, die unter in vitro Bedingungen mit fehlendem Gerinnungspotential und der „einfachen“ Perfusat-Rezeptur demaskiert werden, was die höhere Proteinpermeabilität erklären könnte und bei Erythrozytenzusatz die Hämaturie durch Defekte, die unter in vivo Bedingungen dagegen überwiegend abgedichtet sind.

Titel: Untersuchungen zur "repaired defect" Hypothese der glomerulären Kapillarwand
Untertitel: experimentelle und klinische Untersuchungen zu klinischen Analogien
Weitere Titel Untersuchungen zur "repaired defect"-Hypothese der glomerulären Kapillarwand
Verfasser: Repp, Viktor GND
Gutachter: Schlatter, Eberhard GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2016
Publikation in MIAMI: 13.07.2016
Datum der letzten Änderung: 13.07.2016
Schlagwörter: repaired defect; glomeruläre Kapillarwand; isolierte perfundierte Niere; Hämaturie; Proteinurie
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-75239670887
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-75239670887
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Inhalt:
1. Einleitung 1
1.1. Hämaturie: glomerulär oder nicht-glomerulär 1
1.2. Experimentelle Grundlage zur Hypothese der „repaired defects“ 1
am Modell der isoliert perfundierten Rattenniere (IPRK) und
Literatur-Übersicht
1.3. Zunahme der Permeabilität für Protein in der Übergangsphase 3
in vivo - ex vivo. Darstellung bisher vorliegender Befunde
1.4. Aufbau der glomerulären Filtrationsbarriere 5
1.5. Glomeruläre Proteinpermeabilität in vivo 9
1.6. Besonderheiten der glomerulären Proteinpermeabilität ex vivo 10
1.7. Fragestellung der Arbeit: Analyse der Dynamik der Mikro- 13
hämaturie ex vivo bei zellfreier Perfusionslösung und bei Zusatz
von Erythrozyten
1.8. Klinische Korrelate zu den experimentellen Befunden 14
1.8.1. Proteinurie 15
1.8.2. Hämaturie 17
2. Experimentelle Methodik 22
2.1. Versuchstiere und Präparationstechnik zur Isolierung der Nieren 22
2.2. Perfusionstechnik mit Rezirkulation des Perfusates ohne und mit 27 Erythrozyten
2.3. Perfusionstechnik im “single pass“ Modus ohne Erythrozyten 29
2.4. Funktionsanalyse der isolierten Niere 31
2.5. Untersuchungen im Stoffwechselkäfig 31
2.6. Technik der Zellzählung mit Hilfe der Zählkammer 31
3. Patienten und Methodik 36
Patientenkollektive: a) Kontrollkollektiv
b) Patienten unter Antikoagulantien
4. Ergebnisse 37
4.1. Experimentell erhobene Daten zur Dynamik der Mikrohämaturie 37
4.1.1. Single pass Modus mit zellfreier Perfusion 40
4.1.2. Rezirkulationsmodus ohne und mit Erythrozytenzusatz 41
4.1.3. Untersuchungen zur Mikrohämaturie im Stoffwechselkäfig 44
4.1.4. Tubulusepithelien im Urinsediment 48
4.2. Daten der Patientenkollektive 50
4.2.1. Kontrollkollektiv 50
4.2.2. Phenprocoumon (Marcumar®) 54
4.2.3. Acetylsalicylsäure (ASS) 56
4.2.4. Acetylsalicylsäure (ASS) und Clopidogrel 58
4.2.5. Übersicht der Ergebnisse zur Hämaturie unter
Antikoagulantien 60
5. Diskussion 63
5.1. Zum experimentellen Modell 63
5.2. Zu den experimentellen Befunden 70
5.3. Der Bezug zu klinischen Phänomenen 79
5.3.1. Proteinurie und funktionelle Proteinurie 79
5.3.2. Die Mikrohämaturie bei der Glomerulopathie vom Typ der 82
dünnen Basalmembran
5.3.3. Die Mikrohämaturie unter der Wirkung von Antikoagulantien 83
6. Zusammenfassung 85
7. Literaturverzeichnis 88
8. Tabellarium 98
9. Danksagung
10. Curriculum vitae
11. Erklärung nach §2 Abs. 4 der Promotionsordnung