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EKG und klinischer Verlauf vor und nach Implantation eines konventionellen Schrittmachers zur Evaluierung eines Kollektives mit verminderter Prognose

eine retrospektive Analyse an 298 Patienten der Schüchtermannklinik aus den Jahren 1997 bis 2000

Anhand klinischer,elektrokardiographischer und echokardiographischer Befunde untersuchten wir,welche Parameter sich auf die Prognose von Schrittmacherpatienten auswirken. Vor der Schrittmacherimplantation lag bei 75% der Patienten die QRS-Breite unter 120 msec,danach zeigten 77,2% der Patienten stimulationsbedingt eine QRS-Breite über 120 msec, bei 6,7% der Patienten war der stimulierte QRS-Komplex über 200 msec breit. Im Untersuchungszeitraum von 45 Monaten verstarben 14 von 177 nachbetreuten Patienten. In der multivariaten Analyse zeigten sich die Breite der stimulerten QRS-Komplexe über 200 ms und das präoperative NYHA-Stadium statistisch signifikant für die Ein-Jahres-Mortalität nach der Schrittmacherimplantation. Zusammenfassend kann das Ausmaß der stimulationsinduzierten QRS-Verbreiterung nach der Schrittmacherimplantation als Marker für ein erhöhtes Mortalitätsrisiko im ersten Jahr nach dem Eingriff angesehen werden.

Titel: EKG und klinischer Verlauf vor und nach Implantation eines konventionellen Schrittmachers zur Evaluierung eines Kollektives mit verminderter Prognose
Untertitel: eine retrospektive Analyse an 298 Patienten der Schüchtermannklinik aus den Jahren 1997 bis 2000
Verfasser: Völker, Jens-Uwe GND
Gutachter: Wichter, Thomas GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2005
Publikation in MIAMI: 27.12.2005
Datum der letzten Änderung: 24.02.2016
Schlagwörter: Dyssynchronie; Schrittmacher; LBBB; Mortalität; Herzinsuffizienz
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-63699364774
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-63699364774
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