Bürgerbeteiligung und Energiewende – Partizipationsmöglichkeiten im urbanen Raum : Eine Befragung von Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Münster bezüglich ihrer Teilnahmebereitschaft im Kontext der Energiewende in Deutschland

Die gesellschaftliche Bearbeitung von Umweltproblemen, und in diesem Zusammenhang die Transformation des Energiesystems, inklusive der darin enthaltenden gesamtgesellschaftlichen Entwicklungsdynamiken, verlangt nach kollektiv bindenden Entscheidungen sowie der Anpassung bestehender Steuerungs- und G...

Authors: Gumbert, Tobias
Fuchs, Doris A.
Document types:Working paper
Media types:Text
Publication date:2016
Date of publication on miami:26.02.2020
Modification date:09.03.2020
Source:Sustainable Governance Discussion Paper, (2016) 02
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Partizipation; Beteiligung; Energiewende; Befragung; Verfahrensdesign
DDC Subject:300: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
320: Politikwissenschaft
License:InC 1.0
Language:German
Funding:Dieser Bericht wurde im Rahmen des Forschungsprojektes „Komplementäre Nutzung verschiedener Energieversorgungskonzepte als Motor gesellschaftlicher Akzeptanz und individueller Partizipation zur Transformation eines robusten Energiesystems – Entwicklung eines integrierten Versorgungsszenarios“ (kurz: KomMA-P) erstellt. Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 03EK3518 gefördert.
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-72119652494
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-72119652494
Other Identifiers:DOI: 10.17879/72119651943
Digital documents:sgdp_2016_02.pdf

Die gesellschaftliche Bearbeitung von Umweltproblemen, und in diesem Zusammenhang die Transformation des Energiesystems, inklusive der darin enthaltenden gesamtgesellschaftlichen Entwicklungsdynamiken, verlangt nach kollektiv bindenden Entscheidungen sowie der Anpassung bestehender Steuerungs- und Governance-Modelle. Dabei ist die Gestaltung von Beteiligungsverfahren ein zentraler Ankerpunkt: können Partizipationsangebote im Rahmen der Energiewende so gestaltet werden, dass sie über kurzweilige Beteiligung an Planungsverfahren hinausgehen und mittel- und langfristig die Akzeptanz für die notwendigen Transformationen des Energiesystems erhöhen? Welche Sorgen und Wünsche verbinden Bürger*innen mit konkreten Partizipationsangeboten und wie sollten diese ihrer Meinung nach entworfen werden? Ein zentraler Fokus der Partizipationsforschung liegt bis heute auf Untersuchungen zu den Auswirkungen von Verfahren auf das Verhalten und die Einstellungen der Teilnehmenden. Im Rahmen der Studie wurde diese Perspektive umgedreht: wie müssen Partizipationsangebote gestaltet werden, wenn sie nicht als Lösungsmechanismus für ein Problem konzipiert werden (z.B. geringe Akzeptanz von Maßnahmen im Zusammenhang mit Planungsverfahren) sondern sich an den allgemeinen Vorstellungen der Bürger*innen orientieren? Zu diesem Zweck wurde in Kooperation mit den Stadtwerken Münster eine Online-Befragung mit Kund*innen durchgeführt, um bezüglich dieser Fragestellungen wichtige Erkenntnisse zu gewinnen.