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Untersuchungen zur Interaktion von Leukozyten und Thrombozyten bei Patienten mit arteriosklerotischen Stenosen der hirnversorgenden Arterien

Die durchflußzytometrisch gemessene Monozyten-Plättchen-Assoziationsrate in Verbindung mit der Thrombospondin-1-Bindung auf Monozyten konnte im peripheren Blut bei Patienten mit arteriosklerotischen Stenosen der hirnversorgenden Arterien als sensitiver diagnostischer Marker arteriosklerotischer Prozesse gegenüber Kontrollprobanden gezeigt werden. Bei morphologisch echoarmen Läsionen war die inflammatorische Aktivierung mit Monozyten-getriggerter Monozyten-Plättchen-Assoziatbildung über den Liganden Thrombospondin-1 besonders ausgeprägt, während der Scherstress an der Stenose keinen meßbaren Einfluß hatte. Bei Patienten mit einer Progredienz der Gefäßkrankheit und bei symptomatisch gewordenen Patienten lag in der Längsschnittuntersuchung eine ausgeprägte Monozytenaktivierung und Assoziatbildung mit Blutplättchen vor, dessen klinische und therapeutische Relevanz als prognostischer Marker thrombembolischer Ereignisse in größeren klinischen Studien weiter untersucht werden muß.

Titel: Untersuchungen zur Interaktion von Leukozyten und Thrombozyten bei Patienten mit arteriosklerotischen Stenosen der hirnversorgenden Arterien
Verfasser: Schriek, Carsten GND
Gutachter: Kehrel, Beate E. GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2004
Publikation in MIAMI: 01.07.2004
Datum der letzten Änderung: 22.01.2020
Schlagwörter: Thrombospondin-1; Monozyten; Thrombozyten; Karotisstenose; Monozyten-Thrombozyten-Assoziate; Plaquemorphologie; Scherstress
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Lizenz: InC 1.0
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-09649470893
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-09649470893
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