Attentional Modulation of Auditory Signal-in-Noise Processing

Trotz der offensichtlichen Relevanz von auditorischer Aufmerksamkeit für die Verarbeitung von akustischen Signalen in Rauschen sind die Effekte und Mechanismen von Aufmerksamkeit auf neuronaler Ebene bislang weitgehend ungeklärt. Die Ergebnisse der drei vorliegenden Magnetenzephalographie-Studien le...

Author: Stracke, Henning
Further contributors: Pantev, Christo (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 07: Psychologie und Sportwissenschaft
FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2008
Date of publication on miami:17.03.2009
Modification date:25.04.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Audition; Aufmerksamkeit; Frequenzselektivität; Magnetenzephalographie; N1m; Signal-in-Rauschen Tuning
DDC Subject:150: Psychologie
License:InC 1.0
Language:English
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-72519443396
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-72519443396
Digital documents:diss_stracke.pdf

Trotz der offensichtlichen Relevanz von auditorischer Aufmerksamkeit für die Verarbeitung von akustischen Signalen in Rauschen sind die Effekte und Mechanismen von Aufmerksamkeit auf neuronaler Ebene bislang weitgehend ungeklärt. Die Ergebnisse der drei vorliegenden Magnetenzephalographie-Studien legen diesbezüglich unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes folgende Schlussfolgerungen nahe: (i) der beobachtete schärfende Effekt von auditorischer Aufmerksamkeit spiegelt eine aktive Unterdrückung nichtrelevanter neuronaler Aktivität wider, welche über efferente, inhibitorische Verbindungen vermittelt wird. (ii) Es existiert vermutlich eine grundlegende funktionelle Dominanz der linken Hemisphäre für die Verarbeitung von akustischen Signalen in Rauschen. (iii) Diese generelle funktionelle Dominanz der linken Hemisphäre für die Verarbeitung von akustischen Signalen in Rauschen kann unter ganz bestimmten Bedingungen durch Aufmerksamkeitsprozesse moduliert werden.