Auswirkungen der Inhalationsnarkotika Enfluran und Isofluran auf die mesenterische Oxygenierung bei größeren abdominal-chirurgischen Eingriffen

In dieser Studie wurde der Einfluß der Inhalationsnarkotika Isofluran und Enfluran auf die mesenteriale Oxygenierung bei ausgedehnten Eingriffen untersucht. Bei 20 Patienten wurde nach Gabe von Enfluran oder Isofluran, die lebervenöse Sauerstoffsättigung bestimmt. Bei steigender Enflurankonzentratio...

Author: Eustermann, Jutta
Further contributors: Berendes, Elmar (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2003
Date of publication on miami:07.07.2004
Modification date:01.02.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Enfluran; Isofluran; mesenteriale Oxygenierung; lebervenöse Sauerstoffsättigung; Autoregulation; systemische Oxygenierung
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-49639443610
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-49639443610
Digital documents:enfluran_isofluran.pdf

In dieser Studie wurde der Einfluß der Inhalationsnarkotika Isofluran und Enfluran auf die mesenteriale Oxygenierung bei ausgedehnten Eingriffen untersucht. Bei 20 Patienten wurde nach Gabe von Enfluran oder Isofluran, die lebervenöse Sauerstoffsättigung bestimmt. Bei steigender Enflurankonzentration erhöhte sich die mesenteriale Sauerstoffextraktionsrate als Zeichen eines reduzierten Sauerstoffangebotes. Im Gegensatz hierzu ist bei der Isofluran Narkose keine Reduktion der lebervenösen Sauerstoffsättigung oder der mesenterialen Sauerstoffextraktionsrate zu erkennen. Dies bestätigt tierexperimentellen Arbeiten, die eine hepatische Autoregulation postulieren. Bei größeren chirurgischen Eingriffen schein Isofluran das geeignetere Inhalationsnarkotikum zu sein.