Schülervorstellungen und fachliche Vorstellungen zur "Geographie" und ihren zentralen Konzepten : Eine empirische und hermeneutische Untersuchung

Aus konstruktivistischer Sicht setzt erfolgreiches Lehren aktives Arbeiten mit Schülervorstellungen voraus. Aus diesem Grund werden in dieser Studie Schülervorstellungen über das Wesen der Geographie (6 Interviews, Schüler der 9. Klasse) erhoben und analysiert. Wissenschaftliche Vorstellungen über G...

Author: Bette, Julian
Division/Institute:FB 14: Geowissenschaften
Document types:Master thesis
Media types:Text
Publication date:2011
Date of publication on miami:08.03.2011
Modification date:24.10.2014
Series:Münstersche Arbeiten zur Geographiedidaktik, Bd. 1
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Geographiedidaktik; Didaktische Rekonstruktion; Schülervorstellungen; Geographie; Lernen über Wissenschaft; Bildungsstandards; Basiskonzepte
DDC Subject:550: Geowissenschaften, Geologie
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-44499641645
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-44499641645
Digital documents:Anhang_MAG_Band_1_Transskripte.pdf
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Aus konstruktivistischer Sicht setzt erfolgreiches Lehren aktives Arbeiten mit Schülervorstellungen voraus. Aus diesem Grund werden in dieser Studie Schülervorstellungen über das Wesen der Geographie (6 Interviews, Schüler der 9. Klasse) erhoben und analysiert. Wissenschaftliche Vorstellungen über Geographie werden geklärt, um diese mit den Schülerperspektiven zu vergleichen und daraus Thesen für den Unterricht abzuleiten. Forschungsrahmen ist das Modell der Didaktischen Rekonstruktion. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schülervorstellungen weitestgehend nicht kohärent und fest verankert sind, aber dennoch umfangreich sein können: Geographen erforschen die »Wechselwirkung Mensch-Natur«, die »Landschaft« oder »Länder«. Der Schlüsselbegriff »Raum« ist weitestgehend unbedeutend, wenngleich Räumlichkeit implizit relevant ist. Die wissenschaftlichen Vorstellungen sind weitestgehend kohärent und rekurrieren auf ein klassisches Verständnis mit dem physisch-materiellen Gegenstand »Mensch-Umwelt-System«. 

From a constructivist point of view it is inevitable to consider students’ conceptions to make teaching fruitful. Therefore, it is necessary to explore these. This study focuses on an empirical investigation of students’ conceptions concerning the Nature of Geography (6 semi-structured interviews with 9th grade children). Furthermore, a clarification of scientific conceptions of the subject is given. Both aspects are linked to create guidelines for teaching. The Model of Educational Reconstruction serves as the theoretical framework. Results show that students’ conceptions are mostly incoherent and unfixed but they may occur to be broad. In their analyses geographers focus on »human-nature-interaction«, »landscape« or »countries«. The key concept »space« isn’t relevant although spatiality implicitly is. The examined scientific conceptions are largely coherent and refer to a classical understanding of geography and focus on the »Human-Environment-System« as a physical-material subject.