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Totenscheinanalyse bei Plötzlichem Kindstod

Vergleich der offiziellen Statistik mit den Totenscheinen

Die offizielle Statistik zum Plötzlichen Kindstod (SIDS) wurde an der Realität gemessen anhand der Durchsicht der Totenscheine aller verstorbenen Kinder im Alter zwischen acht Tagen und zwei Jahren in einer Region mit ca. 27.000 Lebendgeburten pro Jahr über einen Zeitraum von zwei Jahren. Nur durch Obduktion bestätigte SIDS-Fälle wurden in der Studie gezählt. In der offiziellen Statistik gab es 17, in der Studie 14 SIDS-Fälle. Alle Fälle wurden in Bezug auf Alter, Geschlecht, Ort und Jahr des Versterbens verglichen. Es wurde klar, dass vier Fälle nur in der Studie und nicht in der Statistik auftauchen. Viele Totenscheine wurden mangelhaft ausgefüllt. Nicht in allen nötigen Fällen wurde eine Obduktion veranlasst. In vier Fällen wurde nach Obduktion eine andere Diagnose gestellt, obwohl die Ergebnisse mit SIDS vereinbar waren. Die offizielle Todesursachenstatistik entspricht nicht der Realität und die tatsächliche Anzahl an SIDS-Fällen könnte höher liegen als die Statistik vermittelt.

Titel: Totenscheinanalyse bei Plötzlichem Kindstod
Untertitel: Vergleich der offiziellen Statistik mit den Totenscheinen
Verfasser: Haunerland, Luzia GND
Gutachter: Vennemann, Mechtild
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2011
Publikation in MIAMI: 11.09.2011
Datum der letzten Änderung: 31.05.2016
Schlagwörter: Plötzlicher Kindstod; SIDS; Totenscheinanalyse; Totenscheine; Obduktionen; Todesursachenstatistik
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-73409404379
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-73409404379
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