Klinisch-rechtsmedizinische Kompetenz in der Gewaltopferambulanz am Beispiel des Instituts für Rechtsmedizin Münster : eine retrospektive Studie aus den Untersuchungen des Instituts der Jahre 2006 bis 2013

In dieser Arbeit wurden 617 Untersuchungen, die in den Jahren 2006 bis 2013 im Institut für Rechtsmedizin der WWU Münster erfolgten, retrospektiv ausgewertet. Es handelte sich um klinisch-rechtsmedizinische Untersuchungen von Kindern, Jugendlichen und Frauen, bei denen den Tatvorwürfen der körperlic...

Author: Gogia, Annamika
Further contributors: Pfeiffer, Heidi (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2016
Date of publication on miami:04.04.2016
Modification date:04.04.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Misshandlung; Kindesmisshandlung; Vergewaltigung; sexueller Missbrauch; häusliche Gewalt; Gewaltopferambulanz; Rechtsmedizin
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-76239711959
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-76239711959
Digital documents:diss_gogia.pdf

In dieser Arbeit wurden 617 Untersuchungen, die in den Jahren 2006 bis 2013 im Institut für Rechtsmedizin der WWU Münster erfolgten, retrospektiv ausgewertet. Es handelte sich um klinisch-rechtsmedizinische Untersuchungen von Kindern, Jugendlichen und Frauen, bei denen den Tatvorwürfen der körperlichen und sexuellen Gewalt nachgegangen wurde. Der Schwerpunkt der Arbeit lag auf der Analyse der Verletzungsmuster der Opfer mit dem Ziel die Merkmale der verschiedenen Misshandlungsarten auszuarbeiten. Sowohl bei Frauen als auch bei Kindern bzw. Jugendlichen erweist es sich vor allem bei sexueller Gewalt als schwierig die erhobenenen Befunde einzuschätzen, da diese oft nicht eindeutig und aussagekräftig genug sind. Insgesamt lässt sich schlussfolgern, dass eine frühzeitige Untersuchung des Opfers eine bessere und umfangreichere Befundsicherung und Beurteilung zulässt. Zudem sollte eine standardisierte Anamnese und Untersuchung mithilfe von Erhebungsbögen erfolgen, sodass die Daten vollständig erhoben werden.