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Tierschutz und Nationalsozialismus

die Entstehung und die Auswirkungen des nationalsozialistischen Reichstierschutzgesetzes von 1933

Das nationalsozialistische Reichstierschutzgesetz muss als ein historischer Grenzfall angesehen werde: während es vom Standpunkt des Tierschutzes aus betrachtet, einen Fortschritt für die damalige Zeit darstellte, so ist der Tierschutzgedanke, der dem Gesetz zugrunde liegt, unabdingbarer Teil der nationalsozialistischen Weltanschauung. Der Übergang von Tier- zu Menschenversuchen im Dritten Reich ist also keine direkte Konsequenz des Reichstierschutzgesetzes, sondern vielmehr eine Folge einer Ideologie, die ihre Menschenverachtung auch durch eine Aufwertung von Tieren legitimierte.

Titel: Tierschutz und Nationalsozialismus
Untertitel: die Entstehung und die Auswirkungen des nationalsozialistischen Reichstierschutzgesetzes von 1933
Verfasser: Jütte, Daniel GND
Organisation: FB 13: Biologie
Dokumenttyp: Artikel
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2002
Publikation in MIAMI: 25.05.2003
Datum der letzten Änderung: 13.01.2016
Zeitschrift/Periodikum: Berichte des Institutes für Didaktik der Biologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster / Suppl. 2 (2002), S. 167 - 184
Schlagwörter: Biologie; Tiere; Geschichte; Schülerwettbewerb; Tierschutz; Nationalsozialismus; Vivisektion; Reichstierschutzgesetz; Schülerarbeit
Fachgebiete: Geschichte; Biowissenschaften; Biologie
Rechtlicher Vermerk: Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Körber-Stiftung, Hamburg
Sprache: Deutsch
Anmerkungen: Die Publikation ist eine stark gekürzte Fassung der etwa 100seitigen Arbeit (mit 6 Abb., 1 Tab. und 2 Faksimiles) im Rahmen des "Schülerwettbewerbs Deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten".
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-85659546181
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-85659546181
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