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Restless Legs Syndrom und subjektives Wohlbefinden

Ergebnisse der COR-Studie

In der COR-Studie wurden Mitglieder deutscher und schweizer Selbsthilfegruppen sowie Patienten aus dem ARELESS-Register über einen Zeitraum von 3 Jahren befragt. Die Fragebögen enthielten validierte Skalen zur Erhebung des RLS-Schweregrades (IRLS), der Depressivität (CESD), der Lebensqualität (SF-36) und der Schlafqualität (PSQI). Der RLS-Schweregrad zeigte in allen Skalen durchgehend einen starken negativen Einfluss auf die Domänen des Wohlbefinden. Der Einfluss des RLS-Schweregrades nahm für alle Skalen über die drei Jahre hinweg zu. Die Betrachtung der Veränderungen der einzelnen Skalen über den Studienzeitraum zeigte ebenfalls durchgehend einen hohen Einfluss der Veränderung des RLS-Schweregrades. Nicht nur das Vorhandensein des RLS an sich, sondern auch das Ausmaß der Erkrankung spielt eine entscheidende Rolle in Bezug auf das Wohlbefinden der Patienten. Zur Besserung des Wohlbefindens sollte der RLS-Schweregrad durch eine frühzeitige Diagnose und Therapie gesenkt werden.

Titel: Restless Legs Syndrom und subjektives Wohlbefinden
Untertitel: Ergebnisse der COR-Studie
Weitere Titel Restless-Legs-Syndrom und subjektives Wohlbefinden
Verfasser: Gräler, Lena-Marie GND
Gutachter: Berger, Klaus GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2015
Publikation in MIAMI: 11.01.2016
Datum der letzten Änderung: 11.01.2016
Schlagwörter: Restless Legs Syndrom; Depressivität; Lebensqualität; Schlafqualität; COR-Study
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-17229679099
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-17229679099
Onlinezugriff:
Inhalt:
1 Einleitung 1
1.1 Einführung in die Studienthematik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
1.2 Das Restless Legs Syndrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.2.1 Historie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.2.2 Prävalenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.2.3 Ätiologie und Risikofaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.2.4 Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
1.2.5 Therapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
1.3 Bisherige Studien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
1.4 Ziele dieser Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2 Daten und Methodik 15
2.1 Studienablauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
2.2 Die Studienkohorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
2.3 Verwendete Skalen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
2.3.1 RLS Schweregrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
2.3.2 Depressivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
2.3.3 Lebensqualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
2.3.4 Schlafqualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
2.3.5 Symptom Checklist-9 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
2.4 Statistische Methoden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
2.4.1 Modellbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
3 Ergebnisse 23
3.1 Basiserhebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
3.1.1 Soziodemographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
3.1.2 Komorbiditäten und Risikofaktoren . . . . . . . . . . . . . . . 25
3.1.3 RLS-Schweregrad, Depressivität und Lebensqualität . . . . . . 27
3.2 Exploration der Variablen des ersten Fragebogens . . . . . . . . . . . 29
3.2.1 CESD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
3.2.2 SF-36 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
3.2.3 PSQI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
3.2.4 SCL-9 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
3.2.5 IRLS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
3.3 Regressionsmodelle im Verlauf der Studie . . . . . . . . . . . . . . . . 34
3.3.1 CESD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
3.3.2 PSQI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
3.3.3 SF-36 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
3.4 Regressionsmodelle der Differenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
3.4.1 CESD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
3.4.2 PSQI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
3.4.3 SF-36 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
4 Diskussion 45
4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
4.2 Vergleich mit anderen Studien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
4.3 Interpretation der Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
4.4 Stärken und Schwächen der Studie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
4.5 Schlussfolgerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Abkürzungsverzeichnis 52
Literaturverzeichnis 53
Danksagung 65
Lebenslauf 66