Der Einfluss von Naloxon auf die Splanchnikusperfusion im chronisch instrumentierten, wachen Hund

Untersucht wurde der Einfluss des unspezifischen Opioidpeptidrezeptorantagonisten Naloxon auf die Splanchnikusperfusion im chronisch instrumentierten, wachen Hund. Jeweils zehn Hunden wurden unter Ruhebedingungen entweder das liquorgängige Naloxon oder das nur peripher wirksame Naloxon-Methiodid im...

Author: Strotmann, Heike
Further contributors: Weber, Thomas P. (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2005
Date of publication on miami:09.05.2005
Modification date:15.02.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Naloxon; Naloxon-Methiodid; endogene Opioidpeptide; Opioidpeptidrezeptoren; Splanchnikusperfusion; Mikrosphären
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-86629401675
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-86629401675
Digital documents:anhang_diss_strotmann.pdf
diss_strotmann.pdf
DownloadFiles:ZIP File

Untersucht wurde der Einfluss des unspezifischen Opioidpeptidrezeptorantagonisten Naloxon auf die Splanchnikusperfusion im chronisch instrumentierten, wachen Hund. Jeweils zehn Hunden wurden unter Ruhebedingungen entweder das liquorgängige Naloxon oder das nur peripher wirksame Naloxon-Methiodid im Bolus (63µg/kgKG i.v.) appliziert. Die hämodynamischen Parameter (HZV, HF, MAD, LAD) wurden mit invasiven und nicht invasiven Methoden ermittelt. Die Messung der Splanchnikusperfusion erfolgte mit Hilfe gefärbter Mikrosphären. Die Ergebnisse zeigen, dass Naloxon im Gegensatz zu Naloxon-Methiodid den Blutfluss mit Ausnahme der Leber im gesamten Splanchnikusgebiet signifikant steigert. Während des gesamten Versuchsablaufs wurden keine hämodynamischen Veränderungen registriert. Da eine Steigerung der Splanchnikusperfusion nur nach Gabe des liquorgängigen Naloxons nachweisbar war, ist ein zentralvermittelter, vermutlich vasoaktiver Prozess für die beobachteten Effekte ursächlich verantwortlich.