Individuelle Analytik des präovulatorischen intrafollikulären Mikromilieus bei assistierter Reproduktion

Die Kenntnis über das Entwicklungspotenzial menschlicher Embryonen stellt den entscheidenen Faktor für eine erfolgreiche Therapie der assistierten Reproduktion dar. Das intrafollikuläre Mikromilieu determiniert wahrscheinlich die optimale Reifung und damit das Potenzial weiblicher Gameten. Nach Etab...

Previous Title:Individuelle Analytik des präovulatorischen intrafollikulären Mikromilieus bei assistierter Reproduktion
Author: Winkelmann, Daniel
Further contributors: Kiesel, Ludwig (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2007
Date of publication on miami:29.06.2016
Modification date:22.01.2020
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Kinderwunsch; IVF; intrafollikuläres Mikromilieu; Oozytenqualität; Follikulogenese
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-15259541631
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-15259541631
Digital documents:diss_winkelmann.pdf

Die Kenntnis über das Entwicklungspotenzial menschlicher Embryonen stellt den entscheidenen Faktor für eine erfolgreiche Therapie der assistierten Reproduktion dar. Das intrafollikuläre Mikromilieu determiniert wahrscheinlich die optimale Reifung und damit das Potenzial weiblicher Gameten. Nach Etablierung einer neuen Methode zur Gewinnung individueller Follikelaspirate wurden die gewonnenen Aspirate von 13 Patientinnen, die sich einer Kinderwunsch-Behandlung unterzogen, auf den Gehalt des Angiogenesefaktors VEGF-A und der Hormone FSH, LH, Testosteron, Östradiol, Progesteron und beta-HCG untersucht und mit den morphologischen Parametern von Oozyten und Pronuclei korreliert. Die Analysen ergaben verschiedene Resultate. Ein spezieller biochemischer Marker für die Oozytenqualität konnte nicht identifiziert werden, vielmehr schien ein Set an Markern notwendig zu sein. Der ideale Follikel wies eine intensive Östradiol Produktion auf, war klein und zeigte eine hohe LDH-Konzentration.