Die schräg-transmurale Vernetzung des Herzmuskels, dargestellt im feingeweblichen Bild

Die Kardiologie des 20. Jahrhunderts wurde von der Annahme von einer ausschließlichen Tangentialanordnung der Herzmuskelfaser beherrscht. So blieb die tatsächliche Komplexität der Struktur des Herzens lange Zeit ungeachtet. Seit der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts arbeiten Lunkenheimer et al an der...

Author: Kling, Natalia
Further contributors: Lunkenheimer, Paul Peter (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2008
Date of publication on miami:06.11.2008
Modification date:18.04.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Schräg-transmurale Vernetzung; Zylinderdoppelmesser; Diastole; Kardiomyozyten; Herzmuskelfaserverlauf
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-83549508446
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-83549508446
Digital documents:diss_kling_natalia.pdf

Die Kardiologie des 20. Jahrhunderts wurde von der Annahme von einer ausschließlichen Tangentialanordnung der Herzmuskelfaser beherrscht. So blieb die tatsächliche Komplexität der Struktur des Herzens lange Zeit ungeachtet. Seit der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts arbeiten Lunkenheimer et al an der funktionellen Deutung der schräg-transmuralen Vernetzung der Herzmuskelfaser, die gleichzeitig in mehreren MRT-Studien analysiert wird. Es wurde eine Methode entwickelt, die die Darstellung der schräg-transmuralen Vernetzung im histologischen Bild ermöglicht. Die so nachgewiesene Variabilität der Muskelkettenverläufe gibt dem Grundmechanismus von Systole und Diastole eine neue Deutung.