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Der Kreuzgang des Domes in Monreale

Das Benediktinerkloster in Monreale wurde um 1174 von Wilhelm II. gegründet. Die prachtvolle Architektur des Gebäudekomplexes entstand, ohne diesbezüglich auf eine ausgeprägte Bautradition im normannischen Königreich zurückgreifen zu können. Die stilistische Einordnung der Skulptur des Kreuzgangs, die im Zentrum der Arbeit steht, führt zu der These, daß ein Großteil der Kapitelle in der Nachfolge des Nicolaus von Ferrara entstand. Aus Norditalien migrierte Künstler waren für die antikisierenden Tendenzen und z.T. stilbildenden Innovationen der Kapitellplastik verantwortlich. Auf dieser Beobachtung basiert eine Revision der Chronologie sizilianischer Bauskulptur des späten 12. Jahrhunderts, in der die Bauskulptur des Doms in Cefalù als Reflex der Monrealer beurteilt wird. Auch wird anhand der Ornamentik ein Konnex zu frühgotischen Werken Frankreichs aufgezeigt. Die Entwicklung des spezifischen Stils der Monrealer Skulptur innerhalb der Bauhütte wird nachvollzogen und ihre Bedeutung für die süditalienische Skulptur der folgenden Jahrzehnte aufgezeigt.

Titel: Der Kreuzgang des Domes in Monreale
Verfasser: Schermer, Birgitt
Gutachter: Poeschke, Joachim Normdaten
Organisation: FB 08: Geschichte, Philosophie
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2002
Publikation in MIAMI: 02.04.2003
Datum der letzten Änderung: 16.12.2015
Schlagwörter: Monreale; Kreuzgang; Skulptur; Kapitell; Ornamentik; Romanik ; Italien; Sizilien
Fachgebiete: Bildhauerkunst, Keramik, Metallkunst
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-85659548439
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-85659548439
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