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Neues In-vitro-Assay zur Untersuchung der Endothel–Tumorinteraktion im Rahmen der Extravasation

Maligne Tumore metastasieren. Tumorzellen werden im Blut oder in Lymphe durch den Organismus transportiert und verlassen die Gefäße während der Extravasation. Als Grenzschicht spielt das Endothel bei diesem Vorgang eine wichtige Rolle. Endothelzellen (EC) bilden, speichern und exozytieren Von-Willebrand-Faktor (VWF). Dieses große, hochspezialisierte Glykoprotein ist an den Gerinnungs- und Inflammationskaskaden des Körpers beteiligt, und spielt eine wichtige Rolle bei der Interaktion zwischen EC und Tumorzellen. In dieser Arbeit wird ein mehrschichtiges, zellbasiertes In-vitro-Modell für die Extravasation getestet, welches die Interaktion zwischen Gefäßen und Tumorzellen während der Extravasation untersucht. Der transepitheliale elektrische Widerstand (TEER) dient dabei als messbare Größe für die Integrität der Gefäßwand. VWF wird von einem unbekannten Protein auf der Oberfläche von EC gebunden. Diese Arbeit zeigt das GpIb als möglicher Bindungspartner in Frage kommt.

Titel: Neues In-vitro-Assay zur Untersuchung der Endothel–Tumorinteraktion im Rahmen der Extravasation
Verfasser: Kleinerüschkamp, Felix Martin Conrad GND
Gutachter: Görge, Tobias GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2011
Publikation in MIAMI: 18.05.2011
Datum der letzten Änderung: 30.05.2016
Schlagwörter: Tumor; Melanom; Metastasierung; Endothel; Gerinnung; Von-Willebrand-Faktor
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-34429546945
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-34429546945
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