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Kriegsgefangene im Ersten Weltkrieg im Münsterland am Beispiel der Arbeitskommandos der Bodenverbesserungsgesellschaften Hohesfeld Gemen-Weseke und Wexter Mark Nienborg

Die Arbeit recherchiert das Schicksal der vor allem russischen Kriegsgefangenen, die seit 1915 im Kreis Borken in mehreren Außenlagern des Münsteraner Stammlagers Haus Spital gefangen gehalten wurden. Sie beschreibt nicht nur, wie der Alltag der Kriegsgefangenen aussah, sondern überlegt vor allem, ob es sich bei der Arbeit, die die Gefangenen teils in der Landwirtschaft, teils bei der Trockenlegung von Mooren leisten mussten, um Zwangsarbeit handelt.

Titel: Kriegsgefangene im Ersten Weltkrieg im Münsterland am Beispiel der Arbeitskommandos der Bodenverbesserungsgesellschaften Hohesfeld Gemen-Weseke und Wexter Mark Nienborg
Verfasser: Bringmann, Hartmut
Dokumenttyp: Teil eines Buchs
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2014
Publikation in MIAMI: 04.12.2014
Datum der letzten Änderung: 04.12.2014
Reihe Westfalen im Ersten Weltkrieg ; Teil 3
Schlagwörter: Geschichte; Westfalen; Erster Weltkrieg; Kreis Borken; Kriegsgefangene; Arbeitslager; Zwangsarbeit; Studium im Alter
Fachgebiete: Geschichte Mitteleuropas; Deutschlands
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-61329508703
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-61329508703
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Inhalt:
1. Einleitung und Fragestellung
2. Arbeitskräfte im Krieg an der Heimatfront
2.1 Mobilmachung, der Weltkrieg ist da
2.2 August 1915: Die Gründung des Arbeitskommandos Gemen-Weseke und die Ankunft der Kriegsgefangen
3. Warum kommen die Arbeiter in die Provinz?
3.1 Politische und gesetzliche Rahmenbedingungen
3.1.1 Die Behandlung des gefangenen Feindes
3.1.2 Haager Landkriegsordnung
3.1.3 Prinzip der Gegenseitigkeit
3.2 Ökonomische Interessen im Wandel
3.3 Entwicklung der Lagersysteme als Folge
3.3.1 Das Stammlager Münster I
4. Kriegsgefangenen- Alltag: Waren Kriegsgefangene Zwangsarbeiter?
4.1 Wachtmannschaften
4.2 Ernährung
4.3 Gesundheit und Gesundheitssorge
4.4 Arbeit
4.5 Die Kriegsgefangenen
5. Fazit
6. Danksagung
7. Quellen- und Literaturverzeichnis
8. Anhang