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Die Kinderhexen von Kinshasa

Zum Wandel von Hexereivorstellungen in der Demokratischen Republik Kongo

Magie, Hexerei und Zauberei sind integrale Bestandteile der Glaubensvorstellungen einer Vielzahl von Ethnien weltweit. Sie repräsentieren nicht – wie gelegentlich im "Westen" angenommen – längst vergangene, "vormoderne" Lebensweisen, sondern bestehen im Rahmen "moderner" Lebensumstände fort. Die Grundannahme der vorliegenden Arbeit ist, dass Hexereivorstellungen sowie damit einhergehende Anschuldigungen und Verhaltensweisen sich im Laufe der Geschichte verändern und sich den sie umgebenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Umständen anpassen. Dieser konstante Wandel wird hier anhand der Untersuchung "traditioneller" Konzepte von kindoki bei den BaKongo sowie heute existierender Hexereivorstellungen in Kinshasa aufgezeigt. In Kinshasa sind die gegen Kinder vorgebrachten Hexereianschuldigungen besonders auffällig und im Laufe der Arbeit wird unter anderem der Frage nachgegangen, inwiefern eine Kontinuität zwischen diesem Phänomen und früheren Konzepten besteht.

Titel: Die Kinderhexen von Kinshasa
Untertitel: Zum Wandel von Hexereivorstellungen in der Demokratischen Republik Kongo
Verfasser: Puvogel, Katharina
Organisation: FB 06: Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Dokumenttyp: Master-, Magister-, Diplom-, Staatsexamensarbeit
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2008
Publikation in MIAMI: 29.10.2008
Datum der letzten Änderung: 19.11.2015
Schlagwörter: Afrika; Demokratische Republik; Kongo; Hexerei; Kinder; Kinshasa
Fachgebiete: Bräuche, Etikette, Folklore; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-63559419610
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-63559419610
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