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Auswirkungen von hohen tibialen Umstellungs-Osteotomien auf den Gang und die Kniegelenks-Belastung

eine biomechanische Studie mittels computergestützter dreidimensionaler Ganganalyse, Bodenreaktionskraftmessung und Elektromyographie

Die fixateurgestützte Hemikallotasis ist ein anerkanntes Verfahren zur Korrektur von Beinachsendeformitäten. Wir untersuchten die belastungsreduzierende Wirkung der Tibiakopfosteotomie im postoperativen Verlauf mit Hilfe von 3D-Ganganalyse, Bodenreaktionskraftmessung und Elektromyographie. In allen Gruppen ließen sich die präoperativ pathologisch veränderten Drehmomente postoperativ signifikant senken. Das EMG zeigte präoperativ eine deutliche Mehraktivität der der Fehlstellung entgegen arbeitenden Muskulatur. Mit der Korrektur der Beinachse glich sich die Muskelaktivität postoperativ der des gesunden Beines an. Die Patienten aller Gruppen zeigten jedoch Zeichen der Quadricepsvermeidung. Somit ist, um bleibende pathologische Gangmuster zu vermeiden und die Kniegelenksbelastung weiter zu senken, eine gute konservative Nachbehandlung des Kniegelenkes von grundlegender Bedeutung.

Titel: Auswirkungen von hohen tibialen Umstellungs-Osteotomien auf den Gang und die Kniegelenks-Belastung
Untertitel: eine biomechanische Studie mittels computergestützter dreidimensionaler Ganganalyse, Bodenreaktionskraftmessung und Elektromyographie
Verfasser: Hölscher, Christiane
Gutachter: Frank, Robert Normdaten
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2009
Publikation in MIAMI: 09.02.2010
Datum der letzten Änderung: 02.05.2016
Schlagwörter: Tibiakopfosteotomie; Fixateur externe; Hemikallotasis; Ganganalyse; Elektromyographie; Kinematographie; Drehmoment
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-78489587896
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-78489587896
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