Die erbschaftsteuerliche Verschonung von familiengeführten (Groß-)Unternehmen durch den Vorab-Abschlag nach § 13a Abs. 9 ErbStG

Der Gesetzgeber verfolgt mit der heutigen Systematik des Erbschaftsteuerrechts ein überwiegend neues Konzept hinsichtlich der sachlichen Steuerbefreiungsnormen für unternehmerisch genutztes Vermögen. Neben neuen qualitativen gibt das Erbschaftsteuerrecht nun auch einen quantitativen Verschonungsaspe...

Author: Lederer, Caroline Diandra
Further contributors: Krumm, Marcel (Thesis advisor)
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2021
Date of publication on miami:18.05.2021
Modification date:18.05.2021
Series:Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster / Reihe III, Bd. 47
Publisher: readbox unipress in der readbox publishing GmbH
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Erbschaftsteuer; Verschonung; unternehmerische Einheiten; Familienunternehmen; Vorab-Abschlag; Erbschaftsteuerreformgesetz 2016
DDC Subject:340: Recht
License:CC BY-NC-ND 4.0
Language:German
Thesis statement:Münster (Westfalen), Univ., Diss., 2020
Notes:Auch im Buchhandel erhältlich: Die erbschaftsteuerliche Verschonung von familiengeführten (Groß-)Unternehmen durch den Vorab-Abschlag nach § 13a Abs. 9 ErbStG / Caroline Diandra Lederer. – Dortmund : readbox unipress, 2021. – IX, 329 S. (Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster : Reihe III ; Bd. 47), ISBN 978-3-8405-0251-4, Preis: 27,90 EUR
Format:PDF document
ISBN:978-3-8405-0251-4
URN:urn:nbn:de:hbz:6-49029526251
Permalink:https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-49029526251
Digital documents:diss_lederer_buchblock.pdf

Der Gesetzgeber verfolgt mit der heutigen Systematik des Erbschaftsteuerrechts ein überwiegend neues Konzept hinsichtlich der sachlichen Steuerbefreiungsnormen für unternehmerisch genutztes Vermögen. Neben neuen qualitativen gibt das Erbschaftsteuerrecht nun auch einen quantitativen Verschonungsaspekt vor. So ist die Inanspruchnahme der Regel-/Optionsverschonung dem Grunde nach bei Erwerben von über 26 Millionen Euro nicht mehr möglich. Die Chance, in diesem Zusammenhang die strukturelle Benachteiligung von Familienunternehmen im Rahmen der Bewertung nach § 9 Abs. 3 BewG zu beheben, nutzte der Gesetzgeber jedoch nicht. Vielmehr verabschiedete er mit § 13a Abs. 9 ErbStG einen neuen Verschonungsabschlag, der sich an dem gesetzgeberischen Bild eines „typischen Familienunternehmens“ orientiert. Diese Arbeit widmet sich neben einer systematischen und methodischen Einordnung dieses sog. Vorab-Abschlages insbesondere den einzelnen Tatbestandsvoraussetzungen und deren jeweiliger Auslegung.