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Mittelfristige Nachuntersuchungsergebnisse nach homologer Rekonstruktion von strukturellen azetabulären Defekten bei Endoprothesenwechseloperationen

Ziel der Studie ist der Vergleich von Verfahren und Erfolgsraten von Defektrekonstruktionen mittels Allograft und Implantat bei Endoprothesenwechseln. Anhand der Daten von 94 Patienten, die aufgrund von Pfannendefekten an der Universitätsklinik Münster operiert wurden, wurden die Operationsverfahren auf ihre Effektivität hin geprüft. Bei einem mittleren Beobachtungszeitraum von 55 Monaten führte bei 20 Patienten die Operation zum Misserfolg, denn die Endoprothesen mussten wegen aseptischer Lockerungen, Infektionen, einer Instabilität und eines Traumas entfernt werden. Es zeigt sich, dass Pfannendefekte, die schon in einem frühen Defektstadium operiert werden, die erfolgsversprechendste Behandlung mit sich ziehen. Die Pfannenrekonstruktion mittels homologer Knochentransplantate ist in Zusammenfassung ein erfolgreiches Verfahren, das die präoperativen Scores der Patienten postoperativ deutlich verbessert und einen Knochenaufbau auch im Hinblick auf spätere Interventionen erbringt.

Titel: Mittelfristige Nachuntersuchungsergebnisse nach homologer Rekonstruktion von strukturellen azetabulären Defekten bei Endoprothesenwechseloperationen
Verfasser: Reimann, Maria Elisabeth Gertrud GND
Gutachter: Götze, Christian
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2006
Publikation in MIAMI: 05.12.2006
Datum der letzten Änderung: 07.03.2016
Schlagwörter: Pfannenrekonstruktion; Acetabulumdefekt; Allograft; DGOOC; Komplikationen
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-20659545489
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-20659545489
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