Kontextmerkmale und die Bearbeitung von Aufgaben in einem Test naturwissenschaftlicher Kompetenz in der Grundschule

Im Rahmen der Forschung zu Schülervorstellungen konnten verschiedene Studien eine Abhängigkeit der geäußerten Vorstellungen vom jeweiligen Kontext belegen. Diese Erkenntnisse können zur Formulierung valider Modelle naturwissenschaftlicher Kompetenz in der Grundschule genutzt werden. Die Arbeit geht...

Author: Pollmeier, Judith
Further contributors: Möller, Kornelia (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 07: Psychologie und Sportwissenschaft
FB 06: Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2015
Date of publication on miami:22.10.2015
Modification date:22.10.2015
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Kompetenzmodellierung; Aufgabenkontext; Schülervorstellungen; Naturwissenschaften; Grundschule; Conceptual Change
DDC Subject:150: Psychologie
370: Bildung und Erziehung
500: Naturwissenschaften
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-38209706140
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-38209706140
Digital documents:diss_pollmeier_01.pdf
diss_pollmeier_02.pdf
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Im Rahmen der Forschung zu Schülervorstellungen konnten verschiedene Studien eine Abhängigkeit der geäußerten Vorstellungen vom jeweiligen Kontext belegen. Diese Erkenntnisse können zur Formulierung valider Modelle naturwissenschaftlicher Kompetenz in der Grundschule genutzt werden. Die Arbeit geht daher der Frage nach, ob kontextuelle Merkmale von schriftlichen, geschlossenen Aufgaben zur Erfassung der Kompetenz in den Themenbereichen Schwimmen/Sinken und Verdunstung/Kondensation das Antwortverhalten von Grundschulkindern beeinflussen. Die Analyse der Daten einer querschnittlichen (N=1820) und einer experimentellen (N= 308) Studie zeigte, dass differentiell nach Themenbereich entweder ein Kontextmerkmal (in den Bereichen Dichte und Verdrängung im Themenbereich Schwimmen/Sinken) oder der konkrete Inhalt der vorgegebenen Antwortalternativen (im Themenbereich Verdunstung/Kondensation) der erklärungsmächtigste Faktor war.