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Prävalenz der tiefen Beinvenenthrombose bei Patienten mit wahrscheinlicher paradoxer Embolie im Vergleich zu Patienten mit anderer Insultätiologie

Paradoxe Embolien, ausgehend von tiefen Beinvenenthrombosen (TBVT) können Ursache zerebraler Insulte sein. Untersucht wurde die Prävalenz von Symptomen und Zeichen der TBVT, prädisponierenden Faktoren (Thrombophilien), die D-Dimer-Entwicklung und die Insultätiologie bei 110 Patienten mit ischämischen Insult. Die Hypothese, dass bei Patienten mit paradoxer Embolie die Anzahle der TBVT erhöht ist konnte nicht bestätigt werden. Zwei TBVT konnten nachgewiesen werden, beide Patienten zeigten keine Klinik, ihre D-Dimer-Spiegel waren normwertig; eine paradox-embolische Insultätiologie konnte ausgeschlossen werden. Bei acht Patienten mit wahrscheinlicher paradoxer Embolie konnte keine TBVT festgestellt werden. Klinische Zeichen sowie auch die D-Dimer-Bestimmung können irreführend sein, bei Verdacht auf eine TBVT sollte weiterführende Diagnostik durchgeführt werden, ein generelles Screening auf TBVT bei Insultpatienten ist nicht sinnvoll.

Titel: Prävalenz der tiefen Beinvenenthrombose bei Patienten mit wahrscheinlicher paradoxer Embolie im Vergleich zu Patienten mit anderer Insultätiologie
Verfasser: Schomacher, Guido GND
Gutachter: Schaefer, Roland
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2007
Publikation in MIAMI: 01.02.2007
Datum der letzten Änderung: 09.03.2016
Schlagwörter: Paradoxe Embolie; tiefe Beinvenenthrombose; Foramen ovale; ischämischer Insult; Apoplex; Rechts-Links-Shunt
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-39599645630
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-39599645630
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