Stand der Forschung in der Okulo- und Neuroprothetik

Im Bereich der Okuloprothetik werden mit der Kontaktlinse und der Intraokularlinse zwei Behandlungsmethoden bei Refraktionsanomalien vorgestellt. Fortschritte sind vorwiegend auf dem Gebiet der Materialentwicklung zu erwarten. Im Bereich der Neuroprothetik werden mit dem Retina-Implant, dem Nervus-o...

Author: Hähnel, Torsten
Further contributors: Thanos, Solon (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2008
Date of publication on miami:29.04.2008
Modification date:12.04.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Okuloprothetik; Neuroprothetik; Retina-Implantat; Nervus-opticus Implantat; Kortikales Implantat; Rindenblindheit
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-95539388961
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-95539388961
Digital documents:diss_haehnel.pdf

Im Bereich der Okuloprothetik werden mit der Kontaktlinse und der Intraokularlinse zwei Behandlungsmethoden bei Refraktionsanomalien vorgestellt. Fortschritte sind vorwiegend auf dem Gebiet der Materialentwicklung zu erwarten. Im Bereich der Neuroprothetik werden mit dem Retina-Implant, dem Nervus-opticus-Implantat und dem kortikalen Implantat, sehr verschiedene Therapien präsentiert. Beim Retina-Implant werden derzeit zwei Ansätze erforscht (epiretinaler und subretinaler Ansatz). Das Nervus-opticus-Implantat wird direkt um den N. opticus herum implantiert. Forschungen beschäftigen sich mit der Biokompatibilität von Materialien, sowie mit der Generierung lagestabiler Phosphene. Mit dem kortikalen Implantat sollen Patienten therapiert werden können, die ihr Augenlicht durch Erkrankungen oder Traumata auf höheren Ebenen der Sehbahn verloren haben. Das letzte Kapitel beschäftigt sich der „repetetive photic stimulation therapy“ zur Behandlung der kortikalen Erblindung (Rindenblindheit).