Prävention von Sprunggelenksverletzungen beim Basketball durch den Einsatz von Orthesen oder propriozeptivem Training

Sprunggelenksverletzungen treten gehäuft bei Ballsportarten, z.B. beim Basketball, auf und können zu langen Ausfallzeiten führen. Mit 334 Basketballspielern sollten gängige Präventionsmaßnahmen evaluiert werde. Die Spieler wurden in drei Gruppen randomisiert: Eine Orthesengruppe (OG) wurde mit Sprun...

Author: Schröter, Ralf
Further contributors: Rosenbaum, Dieter (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2007
Date of publication on miami:12.07.2007
Modification date:26.04.2018
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Basketball; Sprunggelenk; Prävention; Orthese; Propriozeption; Trainingsprogramm
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-28539605840
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-28539605840
Digital documents:diss_schroeter.pdf

Sprunggelenksverletzungen treten gehäuft bei Ballsportarten, z.B. beim Basketball, auf und können zu langen Ausfallzeiten führen. Mit 334 Basketballspielern sollten gängige Präventionsmaßnahmen evaluiert werde. Die Spieler wurden in drei Gruppen randomisiert: Eine Orthesengruppe (OG) wurde mit Sprunggelenksorthesen ausgestattet, eine Trainingsgruppe (TG) führte regelmäßig ein Propriozeptionstraining durch, und eine Kontrollgruppe (KG) trainierte ohne spezielle Präventionsmaßnahmen. Über eine Basketballsaison wurden alle erlittenen Verletzungen erfasst. Von 108 Verletzungen betrafen 54 Prozent das Sprunggelenk. Die auf die Expositionszeit relativierte Verletzungshäufigkeit lag in der KG bei 3,26, in der TG bei 1,97 und in der OG bei 1,00 Verletzungen pro 1000 Teilnahmen am Sport. Signifikanten Unterschiede zwischen der OG und der KG (NNT 6) und nicht signifikante, aber deutliche Unterschiede zwischen der TG und der KG (NNT 11) belegen den positiven Effekt der untersuchten Präventivmaßnahmen.