Biochemische und molekularbiologische Aspekte von Zellwandabbauenden Enzymen des phytopathogenen Pilzes Fusarium graminearum

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die mit biochemischen Methoden gewonnenen Erkenntnisse bezüglich der pektinolytischen Enzyme des Getreidepathogens Fusarium graminearum [Conze, 2000] mit molekularbiologischen Methoden weiter zu vertiefen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind zunächst die geneti...

Author: Conze, Thorsten
Further contributors: Moerschbacher, Bruno (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 13: Biologie
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2003
Date of publication on miami:30.07.2003
Modification date:31.07.2020
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Zellwandabbau; Pektin; Polygalakturonsäure; lytische Enzyme; Fusarium; Getreide
DDC Subject:570: Biowissenschaften; Biologie
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-85659543786
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-85659543786
Digital documents:Thorsten_Conze.pdf

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die mit biochemischen Methoden gewonnenen Erkenntnisse bezüglich der pektinolytischen Enzyme des Getreidepathogens Fusarium graminearum [Conze, 2000] mit molekularbiologischen Methoden weiter zu vertiefen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind zunächst die genetischen Informationen von zwei Genen, pel1 und pel2, die für Pektat-Lyasen kodieren, gewonnen worden. Die Induzierbarkeit der Transkription der Gene durch Substrate der Enzyme, bzw. die Reprimierbarkeit durch Glukose in in vitro-Versuchen lässt darauf schließen, dass die Enzyme nur unter induzierenden Bedingungen während der Interaktion mit der Pflanze synthetisiert werden. Die heterologe Expression des pel1-Gens ist in A. niger erfolgreich durchgeführt worden. Die Charakterisierung des Genprodukts hat die Einordnung des Enzyms als Endo-Pektat-Lyase bestätigt. Der Promotor des pel1-Gens ist initial untersucht worden. In A. niger zeigt sich, dass die Kontrolle des Promotors und damit der Reprimierung bzw. Induktion möglicherweise in direktem Zusammenhang mit Glukose bzw. Pektin oder Polygalakturonsäure steht.