"Kardiopulmonale Effekte von Noradrenalin nach NO-Synthase-Inhibition mit L-NAME"

In dieser Arbeit wurde evaluiert, ob durch die Gabe des nicht selektiven NO-Synthase Inhibitors NG-Nitro-L-Arginin-Methyl-Ester (L-NAME) die kardiovaskuläre Ansprechbarkeit von Noradrenalin im Rahmen experimenteller hyperdynamer Sepsis wieder hergestellt werden kann. Zunächst wurden die hämodynamisc...

Author: Gervink, Elisabeth Agnes
Further contributors: Bone, Hans-Georg (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2004
Date of publication on miami:23.03.2004
Modification date:25.01.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Sepsis; Endotoxinämie; NO-Synthase; NO-Synthase-Inhibition; L-NAME; Noradrenalin
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-85659525512
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-85659525512
Digital documents:Dissertation.pdf

In dieser Arbeit wurde evaluiert, ob durch die Gabe des nicht selektiven NO-Synthase Inhibitors NG-Nitro-L-Arginin-Methyl-Ester (L-NAME) die kardiovaskuläre Ansprechbarkeit von Noradrenalin im Rahmen experimenteller hyperdynamer Sepsis wieder hergestellt werden kann. Zunächst wurden die hämodynamischen Effekte von Noradrenalin und L-NAME in gesunden Tieren untersucht. Nach einer Latenzphase von drei Tagen wurde durch die Gabe von Endotoxin eine Sepsis induziert und aufrechterhalten. Nach 24 Stunden wurden erneut die hämodynamischen Effekte von Noradrenalin und L-NAME in septischen Schafen untersucht. Die Endotoxinämie induzierte nach 24h eine hyperdyname Zirkulation. Durch die Gabe von L-NAME konnte die kardiovaskuläre Wirkung von Noradrenalin wieder hergestellt werden. Damit erscheint die Blockade der NO-Synthase in der hyperdynamen Endotoxinämie als sinnvoller therapeutischer Ansatz um die kardiovaskuläre Ansprechbarkeit des septischen Patienten auf Katecholamine wieder herzustellen.