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Neurophysiologische Untersuchungen der neuromuskulären Transmission bei idiopathischen Kopfschmerzerkrankungen

Lassen sich präsynaptische Calciumkanaldefekte bei idiopathischen Kopfschmerzerkrankungen durch eine neurophysiologische Untersuchung der neuromuskulären Transmission nachweisen? Bei 72 Personen mit Migräne, Spannungs- oder Clusterkopfschmerzen sowie 31 Kontrollpersonen wurde De- und Inkrement der neuromuskulären Übertragung bestimmt. Die Gruppe "Migräne mit Aura" zeigte ein signifikant höheres Amplitudeninkrement als "Migräne ohne Aura" sowie ein signifikant höheres Inkrement der Integrale als die Kontrolle. Keine signifikanten Unterschiede der Gruppen untereinander und zur Kontrollgruppe. Kein Hinweis auf eine postsynaptische Störung bei den Dekrementwerten. Zwei nicht-signifikante Trends bei der Korrelationsanalyse der Gruppe "Migräne mit Aura": Abnahme des Integrals bei zunehmender Attackenlänge und Zunahme der Amplituden mit zunehmender Attackenfrequenz. Die Resultate bestätigen genetische Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen CACNA1A-Mutationen und der Migräne mit Aura zeigen.

Titel: Neurophysiologische Untersuchungen der neuromuskulären Transmission bei idiopathischen Kopfschmerzerkrankungen
Verfasser: Meyer, Jan-Marco GND
Gutachter: Evers, Stefan
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2004
Publikation in MIAMI: 16.11.2004
Datum der letzten Änderung: 04.02.2016
Schlagwörter: Migräne mit Aura; neuromuskuläre Transmission; Inkrement; CACNA1A; Elektromyographie; Calciumkanäle
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-28609486717
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-28609486717
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