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Reasoning ability and working memory capacity in children

Im Rahmen dieser Arbeit werden Ergebnisse aus drei Studien berichtet, die sich mit dem Zusammenhang von Arbeitsgedächtnis und schlussfolgerndem Denken bei Kindern befassen. Das Arbeitsgedächtnis hat sich bei komplexen Denkprozessen oft als ein kritischer Faktor erwiesen. In der ersten Studie konnte gezeigt werden, dass das Arbeitsgedächtnis sich vom Kurzzeitgedächtnis separieren lässt und dass die Bedeutung des Kurzzeitgedächtnisses zur Vorhersage von Intelligenzleistungen mit zunehmendem Alter der Kinder abnimmt. In einer zweiten Studie zum algebraischen Denken ergab sich, dass eine konkurrente Gedächtnisbelastung zu einer Erhöhung der Aufgabenschwierigkeit führt, während die Größe der zu verarbeitenden Zahlen keine Auswirkungen hatte. In einer dritten Studie zeigte sich, dass die relationale Komplexität ein entscheidender Prädiktor für die Aufgabenschwierigkeit war, ebenso wie eine konkurrente Gedächtnisbelastung. Die Größe der zu verarbeitenden Chunks war jedoch vernachlässigbar.

Titel: Reasoning ability and working memory capacity in children
Verfasser: Kuhn, Jörg-Tobias GND
Gutachter: Holling, Heinz GND
Organisation: FB 07: Psychologie und Sportwissenschaft
FB 04: Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2009
Publikation in MIAMI: 13.05.2010
Datum der letzten Änderung: 06.05.2016
Schlagwörter: Arbeitsgedächtnis; schlussfolgerndes Denken; regelgeleitete Itemkonstruktion; Item Response Theorie; Linear Logistische Testmodelle
Fachgebiete: Psychologie
Sprache: Englisch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-47499426287
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-47499426287
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