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Stellenwert der Argon-Plasma-Koagulation (APC) in der therapeutischen gastroenterologischen Endoskopie

Seit einigen Jahren wird die Argon-Plasma-Koagulation (APC) zunehmend in der gastroenterologischen Endoskopie eingesetzt. Zur Überprüfung des Stellenwertes der Methode für die klinische Routine haben wir die Ergebnisse der endoskopischen APC an unserer Klinik ausgewertet. Es handelt sich um eine retrospektive Analyse der Krankenakten von 73 Patienten im Alter von 45 - 95 Jahren, bei denen wegen verschiedener Indikationen insgesamt 121 APC-Sitzungen durchgeführt wurden. Die APC erscheint bei verschiedenen Indikationen für die klinische Anwendung geeignet, v.a. bei Angiodysplasien, dem Ulcus Dieulafoy, Polypenresten/-rasen, Tumorarrosionsblutungen und Tumor-Stentokklusionen für die klinische Routineanwendung geeignet. Bei Vorliegen einer ausgeprägten hypertensiven Gastropathie ist sie wahrscheinlich nur vorübergehend wirksam. Bei der Behandlung eines Barrett-Ösophagus mit Dysplasie oder Frühkarzinom weist die Methode Nachteile im Vergleich zur endoskopischen Mucosaresektion (EMR) auf.

Titel: Stellenwert der Argon-Plasma-Koagulation (APC) in der therapeutischen gastroenterologischen Endoskopie
Verfasser: Moalem, Adnan GND
Gutachter: Hengst, Karin GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2004
Publikation in MIAMI: 21.09.2004
Datum der letzten Änderung: 03.02.2016
Schlagwörter: Argon-Plasma-Koagulation; APC; Endoskopie; Gastroenterologie; Barrett-Ösophagus; Angiodysplasie
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-88659438575
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-88659438575
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