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Expressed-Emotion in einer 15-Jahres-Katamnese

Wie Angehörige die Erkrankung bewältigen, das Zusammenleben mit den Patienten gestalten und wie sich die Beziehung zu den Therapeuten entwickelt

Im Rahmen einer 15-Jahres-Katamnese und zweiten follow-up-Studie wurde untersucht, welchen Einfluss der ermittelte Expressed-Emotion-Status von 59 Angehörigen auf das Zusammenleben mit chronisch schizophrenen Patienten hat, und wie sich die Einstellung zur Erkrankung, ihrer Behandlung, der und der Beziehung zu den Therapeuten entwickelte. Unterschiede gab es hinsichtlich des Kontaktes. In High-EE-Familien kam es häufiger zu räumlichen Trennungen und zu selteneren Kontakten. Hinsichtlich der Verarbeitung, Kontakt zu Therapeuten, Erwartung an den Verlauf und Behandlung überwogen Gemeinsamkeiten. Die meisten Angehörigen, erleben ihre Situation als weniger belastend. Dennoch wirken High-EE-Angehörige weiterhin unzufriedener. 1992 noch bestehende Unterschiede zwischen High- und Low-EE-Angehörigen haben sich in vielen Bereichen angeglichen, wenngleich eine etwas intensivere emotionale Reaktion von High-EE-Angehörigen bleibt.

Titel: Expressed-Emotion in einer 15-Jahres-Katamnese
Untertitel: Wie Angehörige die Erkrankung bewältigen, das Zusammenleben mit den Patienten gestalten und wie sich die Beziehung zu den Therapeuten entwickelt
Verfasser: Kurkamp, Jörg GND
Gutachter: Schulze Mönking, Heinrich
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2006
Publikation in MIAMI: 24.09.2006
Datum der letzten Änderung: 03.03.2016
Schlagwörter: Schizophrenie; Expressed-Emotions; 15-Jahres-Katamnese; Angehörige; Krankheitsbewältigung
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-41629452069
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-41629452069
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