Morbus Dupuytren : eine retrospektive Analyse des Krankenguts der Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Münster im Zeitraum vom 01.01.1987 - 31.12.1989

Diese Dissertation analysiert die Daten von 321 am M. Dupuytren erkrankten Patienten, die in 353 Operationen an 608 Fingerstrahlen in unserer Klinik behandelt wurden. Übereinstimmend mit der Literatur waren Männer im Verhältnis von 6,5:1 häufiger betroffen als Frauen. Die Altersverteilung zeigte ein...

Author: Grabowski, Paul
Further contributors: Brug, Erwin (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2004
Date of publication on miami:28.03.2005
Modification date:11.02.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:M. Dupuytren; Altersverteilung; Händebefall; Fingerbefall; ISELIN-Stadium; Rezidivquote; Progressionsquote
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-06679563871
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-06679563871
Digital documents:diss_grabowski.pdf

Diese Dissertation analysiert die Daten von 321 am M. Dupuytren erkrankten Patienten, die in 353 Operationen an 608 Fingerstrahlen in unserer Klinik behandelt wurden. Übereinstimmend mit der Literatur waren Männer im Verhältnis von 6,5:1 häufiger betroffen als Frauen. Die Altersverteilung zeigte ein Überwiegen der Erkrankung bei Personen, die sich in der 2. Lebenshälfte befanden. Der einseitige Händebefall überwog dem beidseitigen. Beim Fingerbefall dominierte die ulnare Seite der Hand. Die Zahl der familiär vorbelasteten Patienten (5%), sowie die Zahl der Patienten mit weiteren fibroplastischen Erkrankungen (5,6%) war geringer als bei anderen Autoren. Es konnte in 68% der Fälle eine volle Streckfähigkeit der Finger erzielt werden, wobei die besten Ergebnisse erreicht wurden, wenn nicht später als zum Zeitpunkt des ISELIN-Stadiums 3 operiert wurde. Die Rezidiv- und Progressionsquote lag bei erstoperierten Patienten bei 5,5%. Voroperierte Patienten zeigten eine Quote von 13,8%.