Entwicklung und Anwendung eines hochsensitiven Nachweissystems von Prion-Proteinen in Spüllösungen nach Instrumentenkontamination

Die variante Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJD) ist eine degenerative, tödlich verlaufende Hirnerkrankung. Als Auslöser und Erreger der vCJD werden infektiöse Prionproteine (PrPSc) angesehen. Da über die Infektionsdosis sehr wenig bekannt ist, muss davon ausgegangen werden, dass bereits geringste Pr...

Author: Zimmermann, Sandra
Further contributors: Kuczius, Thorsten (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2010
Date of publication on miami:28.04.2010
Modification date:01.09.2022
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Prionen; Hygiene; Creutzfeldt-Jakob-Krankheit; Immuno-PCR; ELISA
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-98409500587
Permalink:https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-98409500587
Digital documents:diss_zimmermann.pdf

Die variante Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJD) ist eine degenerative, tödlich verlaufende Hirnerkrankung. Als Auslöser und Erreger der vCJD werden infektiöse Prionproteine (PrPSc) angesehen. Da über die Infektionsdosis sehr wenig bekannt ist, muss davon ausgegangen werden, dass bereits geringste PrP-Mengen eine CJD auslösen können. Daher bedarf es hochsensitiver Nachweisverfahren. Mit Hilfe einer neu entwickelten Immuno-PCR wurde das Signal des Immunokomplexes im Vergleich zur ELISA-Technik unter identischen Bedingungen um das vierzigfache verstärkt. Dafür wurde an den Immunkomplex ein DNA-Fragment gekoppelt, welches in einer Polymerasekettenreaktion amplifiziert, im Gel visualisiert und durch Densitometrie quantifiziert wurde. Als Anwendung der Immuno-PCR unter hygienischen Aspekten wurden artifiziell kontaminierte Instrumente gereinigt und der Einfluss der Temperatur, des Lösungsmittels und der Trocknungszeit analysiert.