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Anticardiolipin-Antikörper bei Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie

Prävalenz, Expression während der Induktionstherapie und Auswirkung der Therapie mit L-Asparaginase auf ihre Expression

Das Chemotherapeutikum L-Asparaginase (ASP) in Kombination mit Steroiden im Rahmen der Induktionstherapie der akuten lymphoblastischen Therapie (ALL) senkt die Plasmaspiegel der Gerinnungsinhibitoren Protein C und Protein S dosisabhängig. Als thrombogener Mechanismus für die erworbenen thrombophilen Anticardiolipin-Antikörper (ACA) wird eine Bindung an phospholipidbindende Plasmaproteine wie Protein C und Protein S diskutiert. In einer Untersuchung an 45 Kindern mit ALL, die in der Induktionsphase mit E.coli-ASP behandelt wurden (Gruppe 1 mit 5000 U/m2, n=10 versus Gruppe 2 mit 2500 U/m2, n=35) wurden ACA der Typen IgM und IgG mittels ELISA bestimmt: Bei Kindern mit ALL kommen pathologisch erhöhte ACA-Titer häufiger vor als bei gesunden Kindern. Die Expression von ACA nimmt unter ASP-Therapie signifikant ab. Es zeigte sich die Tendenz zur stärksten ACA-Suppression zum Zeitpunkt der maximalen Asparagin-Depletion am 27.-33. Therapietag.

Titel: Anticardiolipin-Antikörper bei Kindern mit akuter lymphoblastischer Leukämie
Untertitel: Prävalenz, Expression während der Induktionstherapie und Auswirkung der Therapie mit L-Asparaginase auf ihre Expression
Verfasser: Schumann, Christiane
Gutachter: Nowak-Göttl, Ulrike
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2004
Publikation in MIAMI: 06.09.2004
Datum der letzten Änderung: 03.02.2016
Schlagwörter: Kinder; akute lymphoblastische Leukämie; Anticardiolipin-Antikörper; L-Asparaginase
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-38679586041
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-38679586041
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