Taxonomisierung selbst-attribuierter Motive : Analyse auf der Grundlage der Motivliste von Murray (1938)

In dieser Arbeit wurde aufbauend auf konzeptuellen Gemeinsamkeiten der Konstrukte Werte und Motive mittels konfirmatorischer Multidimensionaler Skalierung (MDS; Borg, Groenen & Mair, 2010) die Übertragbarkeit der zweidimensionalen Struktur der Werte nach Schwartz (1992) auf die Taxonomisierung s...

Author: Janik, Michael
Further contributors: Bilsky, Wolfgang (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 07: Psychologie und Sportwissenschaft
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Date of publication on miami:11.04.2014
Modification date:11.04.2014
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Taxonomisierung; selbst-attribuierte Motive; Werte; konfirmatorische Multidimensionale Skalierung (MDS); Personality Research Form (PRF); Edwards Personal Preference Schedule (EPPS)
DDC Subject:150: Psychologie
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-33369631362
Permalink:https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-33369631362
Digital documents:diss_janik.pdf

In dieser Arbeit wurde aufbauend auf konzeptuellen Gemeinsamkeiten der Konstrukte Werte und Motive mittels konfirmatorischer Multidimensionaler Skalierung (MDS; Borg, Groenen & Mair, 2010) die Übertragbarkeit der zweidimensionalen Struktur der Werte nach Schwartz (1992) auf die Taxonomisierung selbst-attribuierter Motive nach Murray (1938) geprüft. Die Datengrundlage bildeten mittels Personality Research Form (PRF; Jackson, 1974) und Personal Preference Schedule (EPPS; Edwards, 1959) erhobene selbst-attribuierte Motive (N=15.327). Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Zusammenhangsmuster selbst-attribuierter Motive mittels der zweidimensionalen Struktur des Wertemodells von Schwartz (1992) abbilden lässt. Dies spricht für ihre Eignung als Rahmenmodell für eine allgemeine und empirisch überprüfbare Motivtaxonomie. Die Ergebnisse wurden vor dem Hintergrund bisheriger Ansätze zur Taxonomisierung von Motiven interpretiert und ihre Implikationen für die Motivationsforschung diskutiert.