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Zusammenhang von selektiver Inhibition der Cyclooxygenase-2 und Modulation MDR1 vermittelter Multidrug Resistance in Blasten der AML im Kindesalter.

Die Ausprägung des „Multidrug- Resistance- Phänotyp“ und die darauf beruhende Überexpression von Transportproteinen, welche ist ein wesentlicher prognostischer Faktor auf das Therapieansprechen einer Chemotherapie. Hier wurde ein durch das MDR1- Gen kodierte und am besten charakterisierte Transportprotein, das P – Glykoprotein vom Typ 1 untersucht. In entzündlichen Geweben und verschiedenen Tumorarten kommt es vermehrt zu einer verstärkten Cycloxygenase-2 Expression. Ergebnisse dieser Arbeit deuten auch in AML- Blasten auf eine vermehrte COX- 2 Expression hin, und dass die COX-2 eine wichtige Rolle in der Doxorubicin vermittelten Pgp- Überexpression spielt. Die pharmakologische Hemmung der Pgp Funktion, mittels selektiver COX-2 Inhibitoren stellt ein völlig neues Prinzip der Resistenzintervention dar. Die Therapie der AML könnte durch den Einsatz von COX-2 präferentiellen Inhibitoren, bei erhöhter Selektivität nebenwirkungsarm optimiert werden.

Titel: Zusammenhang von selektiver Inhibition der Cyclooxygenase-2 und Modulation MDR1 vermittelter Multidrug Resistance in Blasten der AML im Kindesalter.
Verfasser: Vorwerk, Hagen GND
Gutachter: Creutzig, Ursula GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2007
Publikation in MIAMI: 27.09.2007
Datum der letzten Änderung: 23.03.2016
Schlagwörter: Multidrug Resistance; P-Glykoprotein; Cyclooxygenase-2; AML
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-57559654488
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-57559654488
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