Differentielle Betrachtung der Alterskohorten einer konsekutiven Patienten-Stichprobe der psychosomatisch-psychotherapeutischen Fachabteilung eines Allgemeinkrankenhauses in den Jahren 2002-2004

Bei 1164 zwischen 2002 und 2004 psychosomatisch-psychotherapeutisch stationär behandelten Patienten, eingeteilt in fünf Alterskohorten, wurden Psy-BaDo-Daten ausgewertet. Es zeigte sich eine Unterrepräsentation der Patienten ab 60 Jahren in der untersuchten Stichprobe, diese waren auch vor der stati...

Author: Heyng, Matthias
Further contributors: Heuft, Gereon (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2007
Date of publication on miami:20.03.2007
Modification date:10.03.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Psy-BaDo; Beeinträchtigungsschwere-Score (BSS); Global assessment of function (GAF); Alterspsychotherapie; Individuelle Psychotherapieziele; Versorgungsforschung
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-69549572742
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-69549572742
Digital documents:diss_heyng.pdf

Bei 1164 zwischen 2002 und 2004 psychosomatisch-psychotherapeutisch stationär behandelten Patienten, eingeteilt in fünf Alterskohorten, wurden Psy-BaDo-Daten ausgewertet. Es zeigte sich eine Unterrepräsentation der Patienten ab 60 Jahren in der untersuchten Stichprobe, diese waren auch vor der stationären Aufnahme seltener und kürzer ambulant behandelt worden. In allen Altersgruppen kam es zu vergleichbaren Rückgängen der Beeinträchtigung und Verbesserungen der Funktionsfähigkeit. Prä-post-Vergleiche zeigten sehr große Effektstärken (ES=1,7 bzw. 2,2). Es ist notwendig, Behandlungsangebote für die Älteren auszubauen, über eine Verbesserung des therapeutischen Netzwerkes die Inanspruchnahme der Behandlungsangebote zu vergrößern. Bei den Diagnosen fand sich nur bei depressiven Störungen eine Altersabhängigkeit, in den individuellen Zielsetzungen nicht. Die Einrichtung altershomogener Patientengruppen oder exklusiver alterspezifischer Behandlungskonzepte ist nicht erforderlich.