Vom "Wunder von Bern" zum "Sommermärchen" : Fußball-Weltmeisterschaften und die deutsche Nation

Im Mittelpunkt dieser Dissertation steht die Frage nach den Einflüssen der Fußball-Weltmeisterschaften 1954, 1990 und 2006 auf die Entwicklung Deutschlands als Nation. Untersucht werden sowohl die unmittelbaren als auch die langfristigen Auswirkungen der Großereignisse auf das nationale Selbstverstä...

Author: Jöckel, Jana
Further contributors: Platenkamp, Josephus D. M. (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 08: Geschichte, Philosophie
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2015
Date of publication on miami:09.06.2015
Modification date:06.08.2015
Series:Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster / Reihe X, Bd. 21
Publisher: Monsenstein und Vannerdat
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Nation; Deutschland; Fußball; Identität; Patriotismus; Ritual; Weltmeisterschaft
DDC Subject:796: Sportarten, Sportspiele
900: Geschichte
License:CC BY-SA 3.0 DE
Language:German
Notes:Auch im Buchhandel erhältlich: Vom "Wunder von Bern" zum "Sommermärchen" : Fußball-Weltmeisterschaften und die deutsche Nation / Jana Jöckel. – Münster : Monsenstein und Vannerdat, 2015. – V, 253 S. (Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster : Reihe X ; Bd. 21), ISBN 978-3-8405-0124-1, Preis: 18,50 EUR
Format:PDF document
ISBN:978-3-8405-0124-1
URN:urn:nbn:de:hbz:6-99279481029
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-99279481029
Digital documents:diss_joeckel_buchblock.pdf

Im Mittelpunkt dieser Dissertation steht die Frage nach den Einflüssen der Fußball-Weltmeisterschaften 1954, 1990 und 2006 auf die Entwicklung Deutschlands als Nation. Untersucht werden sowohl die unmittelbaren als auch die langfristigen Auswirkungen der Großereignisse auf das nationale Selbstverständnis der Deutschen, aber auch auf die internationale Wahrnehmung des Landes. Während sich die von der deutschen Nationalmannschaft gewonnenen Weltmeisterschaften 1954 und 1990 neben dem sportlichen Erfolg durch ihre besondere zeitliche Stellung im Umfeld bedeutender weltpolitischer Transformationsprozesse als Analyseobjekte auszeichnen, rückt bei der WM 2006 vor allem ein neues Deutschlandbild in den Fokus. Diese Untersuchung der nationalen Identitätsbildung von der Nachkriegszeit bis 2014 basiert auf politikethnologischen sowie nations- und ritualtheoretischen Ansätzen. Sie versteht sich als historische binnenkulturelle Analyse, in der die Dreiecksbeziehung zwischen Fußball, Politik und Identität grundlegend ist.