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Internationale Beziehungen der PLO und die Perspektive einer Lösung des Palästinaproblems

Auf der Grundlage der UNO-Resolutionen 242 und 338 hat die PLO Verhandlungen mit Israel aufgenommen und das Oslo-Abkommen 1993 unterzeichnet. Die Hoffnung der PLO war, dass sie durch das Oslo-Abkommen die Gründung eines Staates Palästina erzielen würde. Die Politiker der großen Parteien des Staates Israel, wie Likud und Arbeitspartei, waren aber nicht bereit, auf die Wünsche der PLO einzugehen. Daraufhin machte die PLO einen ‚Rückzieher‘, indem sie die Roadmap von 2003 akzeptierte, die nur zu einem provisorischen Staat führen würde. Die PLO war nicht in der Lage, die internationalen Beziehungen für ihr Ziel, der Gründung eines unabhängiges Staates Palästinas, einzustimmen. Als strategisches Ziel für die Lösung des Palästinaproblems sehe ich, ein Staat (Bi-nationaler Staat) zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer für alle Bewohner dieses Gebiets, eine Rückkehrmöglichkeit für die palästinensischen Flüchtlinge und ein föderalistisches Regierungssystem zu schaffen.

Titel: Internationale Beziehungen der PLO und die Perspektive einer Lösung des Palästinaproblems
Verfasser: Helassa, Abedelhakeem GND
Gutachter: Hahn, Karl
Organisation: FB 06: Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
FB 08: Geschichte, Philosophie
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2004
Publikation in MIAMI: 27.02.2005
Datum der letzten Änderung: 25.10.2016
Schlagwörter: Palästina; Palästinaproblem; PLO; Naher Osten; Israel
Fachgebiete: Politikwissenschaft
Sprache: Deutsch
Anmerkungen: Entzug des Doktorgrades im Jahr 2016. Die Dateien dieses Dokuments sind nicht frei zugänglich. Bitte nutzen Sie die gedruckte Version.
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-96699540135
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-96699540135
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