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Molekulare Mechanismen der Aktivierungs- und Migrationskontrolle identifizierter Mikrogliazellen und Makrophagen nach experimenteller zerebraler Ischämie

Infolge eines Schlaganfalles resultiert u.a. eine inflammatorische Reaktion, die das endgültige Infarktausmaß mitbestimmt. Das Monocyte-chemoattractant-protein-1 (MCP-1) ist an der ischämischen Schadenentwicklung beteiligt. In dieser Arbeit konnte an GFP-knochenmarkchimären MCP-1-/- Mäusen eine verbesserte postischämische neurologische Erholung, kleinere Infarkte sowie eine reduzierte Leukozytenimmigration gegenüber Kontrolltieren nachgewiesen werden. Es wurde gezeigt, dass MCP-1 keinen Einfluss auf die Mikrogliaaktivierung, den Turn-over perivaskulärer- und meningealer Makrophagen sowie die Neuroblastenmigration hat. Auf molekularer Ebene konnte in MCP-1-/- Mäusen eine verminderte Expression pro-inflammatorischer Gene nachgewiesen werden. Untersuchungen der postischämischen Bluthirnschrankenintegritätentwicklung zeigten in MCP-1-/- Tieren eine verminderte Proteindurchlässigkeit. Somit könnte eine selektive temporäre MCP-1-Hemmung nach einem Schlaganfall therapeutisch geeignet sein.

Titel: Molekulare Mechanismen der Aktivierungs- und Migrationskontrolle identifizierter Mikrogliazellen und Makrophagen nach experimenteller zerebraler Ischämie
Verfasser: Strecker, Jan-Kolja GND
Gutachter: Weber, Wolf-Michael GND
Organisation: FB 13: Biologie
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2009
Publikation in MIAMI: 27.04.2009
Datum der letzten Änderung: 25.04.2016
Schlagwörter: Schlaganfall; Knochenmarkchimären; MCP-1; Mikroglia; Makrophagen; Bluthirnschranke
Fachgebiete: Biowissenschaften; Biologie
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-61579648638
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-61579648638
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